Eigentlich wollte ich nur eine Variation zu 1"x am Fernsehturm entlang" fahren, aber wie es dann so geht ... Hier fand und fotografierte ich erst mal einen Apfelbaum mit sehr schmackhaften Früchten. Dann sah ich hierBeddinger Straße – wo man da wohl hin kommt? Musste ich ausprobieren! Am Beddinger Güterbahnhof zum Feldweg; im weiteren Verlauf dann zum Weg, Pfad, Trampelfad, eigentlich nicht einmal das mehr ... Die Fluchtwege nach Osten hatte ich irgendwie verpasst, ignoriert, was weiß ich. Schließlich fuhr ich über Wiese mit allerlei Schotter vom Bahnhof – extrem strapaziös, schaukelig, wohl auch nicht gut für das Fahrrad. Eigentlich war meine Idee, mich bis zur L615 durchzuschlagen, hatte dann aber keine Lust mehr und trug dann mein Fahrrad durch einen Graben und eine steile Böschung hoch auf den Feldweg ein paar Meter weiter östlich. Auch da sah ich bald keine Chance mehr, die Landstraße zu erreichen, aber immerhin 2 Rehe beim Futtern auf dem Acker. Also Kehrtwende und ab Richtung Heimat.
Allmählich fiel mir auf, dass mein Hinterrad ungewohnte Geräusche beim Abrollen machte, fühlte sich auch schwammig an. Ich schaute nach – Mist – Plattfuß! Wieder aufgepumpt, vielleicht komme ich mit wenigen Zwischenstopps zum Pumpen nach Hause?
Nee, war schon nach wenigen hundert Metern wieder platt. Also etwa hier Reifen geflickt! Gut, dass ich Ausrüstung dafür immer dabei habe und das auch bei schon recht fortgeschrittener Dämmerung problemlos kann!
Eine Fledermaus kam ein paar mal vorbei, ich lehnte ihr Hilfsangebot mit Dank ab, und gut 20 Minuten später ging's weiter. Schlauch hielt dann Luft offensichtlich, in Geitelde bei "Am Friedhof 11" auf vollen üblichen Druck aufgepumpt, und weiter. Auf dem Geitelder Berg (der ist tatsächlich ein paar Meter höher als der "Fernsehturmberg" in Broitzem) und in Geitelde probierte ich dann noch ein paar Sackgassen aus, ehe ich dann endlich die Auffahrt zum Fernsehturm fand. Auf dem Kammweg noch kurzes Päuschen mit einer Flasche Alk-freiem Bier, dann letzte Etappe nach Hause Richtung Weststadt.
Zuhause wurde ich dann noch von 4 Igeln und einem Kaninchen im Garten empfangen – perfekt!
Hier ein paar Photos zur Tour:
Der Schmackhafte Apfel an "Teufelsspring"
Fahrradreparatur ...
... Reifenflicken
Noch ein Parkbank-Photo für mein Mapping-Hobby (wegen der Koordinaten)
Erst nach dem Herunterladen des Tracks von meinem GPS-Trackers sah ich, dass dem Tracker der lange Kopfstand beim Reifenflicken wohl nicht gut bekommen war, hinterher war es mit seiner Genauigkeit dahin. ZickZack, "neben der Spur", Höhenangaben stimmen nicht ... War aber nur für den Rest der Tour, nun arbeitet er wieder einwandfrei! Und der Schlauch ist dicht!
War Pfingsten, schon eine Weile her! Man kommt ja zu nix!
Und das kam so: Wir hatten schon die komplette Ausrüstung bereit gelegt, riefen dann sicherheitshalber doch noch mal beim "Allerstrand" an: "Nee, wir sind ausgebucht! Große Jugendgruppe, also vielleicht können Sie sich irgendwo zwischenquetschen, aber ...". Schöne 💩
Gesucht, ich sah Camping-Resort Langlingen. Sensationell günstig, Martina wollte schon immer mal nach Langlingen, wegen des Mühlenlädchens. Nachgefragt, war was frei, HIN!
Tag 1
Kofferraum ist voll, kann losgehen. Die Bärenkumpels freuen sich auch schon!
Sitzplatz hamwaschonmal!
Unser Zelt wird aufgebaut ...
... und steht
Der Schnellimbiss war nach dem Zeltaufbau unsere Rettung: Pommes-Schranke und 1 Cola für jeden 😍
Sternenhimmel mit Mond, Fledermäuse, ... Was will man mehr!
Tag 2
Jeden morgen auf der Dachrinne über dem Waschräumeeingang fröhliche freundliche Spatzen! Und den Rest des Tages auch. Martina schwärmt heute noch von deren kessen Blicken! 😍
Ginster sah ich dort viel
Meine erste Tour Aller-Aufwärts: Da bin ich ausgestiegen ...
... um mich zu orientieren ...
... und zu schauen ...
... und die freundlichen Rinder zu besuchen ...
... und mich zu bilden!
Martina sah zu, dass uns daheim die Topflappen nicht ausgehen!
Hatte beim ersten Paddeln Pumpen-Adapter für die Dicken Bootsluftkammern vergessen. Also noch mal paar hundert Meter über brüllend heiße Ebene zum Zelt zurück, Adapter holen, über ... zurück zum Boot, aufpumpen! 2 Frauen im Kanu kamen da wieder vorbei, wunderten sich, warum ich immer noch nicht im Wasser war 😉
Nette Paddel-Tour auf der Aller oberhalb des Zeltplatzes! Hat aber eine Weile gedauert, bis mir klar wurde, wo ich paddelte. An der Einsatzstelle konnte ich ich das Wehr weder sehen noch hören. Erst auf der Rückfahrt! bin natürlich 1x die Bootsgasse 'runter! Man gut, ich verlor ja am nächsten Tag die Stabilisierungsflosse unter dem Heck, und ohne war mir Abfahrt in der Bootsgasse dann doch zu gefährlich.
Wir bekamen auf dem Zeltplatz "Besuch" von einer Radlerfamilie. Elternpaar mit Sohn / Tochter, alle mit eigenen Rädern (die kleine Tochter auf Langstrecke im Fahrradanhänger)! E-Pumpe für die LuMas war leer, wir konnten mit unserer Doppelhub-Luftpumpe (bei uns für LuMa und Boot) aushelfen. Die zelteten jeden Tag woanders – bewundernswert!
Dort herrschte eine Wahre Kuckucksplage 😍 Ich hörte sie auch auf dem Wasser und sah dauern welche umherfliegen!
Tag 3
Reihenfolge ist etwas durcheinander, das sah ich erst am unteren Mühlenwehr
So sah es aus auf meiner Fahrt Im Uhrzeigersinn: Wienhausener Mühlenkanal 'runter ...
... und die aller wieder Flussaufwärts zum Campingplatz
Schön ...
... war's
Allerdings: irgendwie ist mir die Stabilisierungsfinne abhanden gekommen
Schöner Mist!
Unten begegnete mir völlig plan- und hilfloses Kanufahrer-Paar, die brauchten mehrere Anläufe, um die 5m breite Durchfahrt neben der 5m-Baumsperre zu treffen. Leute gibt's ...
Unterwegs sah ich allerlei verschiedene Gänsearten.
Tag 4
Ohne Stabilisierungsfinne ...
... War dann nur eine kleine Tour in einen Toten Allerarm möglich!
Wohin dürfen Hunde Pieseln ...
Die Lästige Fontäne
Ein IK-Paddler-Wallfahrtsort
Tag 5
Da dann noch ein Wenig gepaddelt ...
... mit Ausruhen am Ende des Seitenarms!
Gemütlich liegen ...
... und ein Bierchen Trinken!
Trotz der Scheiß-unfreundlichen Begrüßung 😉
Aussicht genossen ..
... auch im Liegen auf dem Wasser
Dahinten wieder die freundlichen Schwäne,
einer zeigte mir sogar, wo ich am besten Durchkomme 😍
Tschüssß, Schwanies!
Hatte etwas mit der Sonnenmilch geschlampt / gespart!
Da mein Anlegeort ...
... und Ausstieg
Hinterher lud mich Martina noch ...
... auf ein Becherchen Automatensuppe ...
... im Gemeinschaftsraum (mit Kühlschrank, Herd, Backofen, langem Tisch ...) ein.
Das gab`s
Und dank uns auch wieder Wechselgeld drin!
Abendessen auf der Terrasse im Goldfischteich
Noch mal ein Bild ...
... und ein Panoramabild von unserem Zeltplatz!
Der Pausenfilm während wir auf der Terrasse auf unser Schnitzel warteten:
Nach einem Ausflug in den Ort standen wir am Campingplatz vor einer Schostageltern-Gedenkschranke – Einfahrt war nur von der gegenüberliegenden Seite her ;-)
Wir sahen wieder einen Eintagsfliegentanz
Bei einer Tour hörte ich nervige Schützenfestmusik – ach Gottchen, ist halt Lokalkolorit!
Martina bekam ihren Roggenschrot im Mühlenladen extra mit gewünschter Körnung gemahlen
Na gut – im Dorfladen erstanden wir einen veganen Brotaufstrich mit Ablaufdatum Juni 2025 – man kann nicht immer gewinnen! Und aggressives Unkrautflämmen auf dem Schotterweg am Klogebäude war etwas lästig, wie auch den Lärm der Fontäne (besonders am Abend vor der Defektabschaltung) fand ich unnötig.
Die Fontäne kurz vor dem ableben, ich ging zum Pumpen-Schrank:
Die Fernsicht zum Abendrot fehlte uns doch ein wenig. Und die 3-fach-Dusche mag manchem Gewöhnungsbedürftig erscheinen. Und der Gang zu den Waschräumen / Klo bei Dunkelheit war für Martina ohne Hilfe nicht zu bewältigen, so uneben ...
Aber – das sind doch alles Piesemampeleien. Wer das Abenteuer scheut soll halt zuhause auf dem Sofa liegen bleiben.
War Pfingsten, schon eine Weile her! Man kommt ja zu nix!
Und das kam so: Wir hatten schon die komplette Ausrüstung bereit gelegt, riefen dann sicherheitshalber doch noch mal beim "Allerstrand" an: "Nee, wir sind ausgebucht! Große Jugendgruppe, also vielleicht können Sie sich irgendwo zwischenquetschen, aber ...". Schöne 💩
Gesucht, ich sah Camping-Resort Langlingen. Sensationell günstig, Martina wollte schon immer mal nach Langlingen, wegen des Mühlenlädchens. Nachgefragt, war was frei, HIN!
Tag 1
Kofferraum ist voll, kann losgehen. Die Bärenkumpels freuen sich auch schon!
Sitzplatz hamwaschonmal!
Unser Zelt wird aufgebaut ...
... und steht
Der Schnellimbiss war nach dem Zeltaufbau unsere Rettung: Pommes-Schranke und 1 Cola für jeden 😍
Sternenhimmel mit Mond, Fledermäuse, ... Was will man mehr!
Tag 2
Jeden morgen auf der Dachrinne über dem Waschräumeeingang fröhliche freundliche Spatzen! Und den Rest des Tages auch. Martina schwärmt heute noch von deren kessen Blicken! 😍
Ginster sah ich dort viel
Meine erste Tour Aller-Aufwärts: Da bin ich ausgestiegen ...
... um mich zu orientieren ...
... und zu schauen ...
... und die freundlichen Rinder zu besuchen ...
... und mich zu bilden!
Martina sah zu, dass uns daheim die Topflappen nicht ausgehen!
Hatte beim ersten Paddeln Pumpen-Adapter für die Dicken Bootsluftkammern vergessen. Also noch mal paar hundert Meter über brüllend heiße Ebene zum Zelt zurück, Adapter holen, über ... zurück zum Boot, aufpumpen! 2 Frauen im Kanu kamen da wieder vorbei, wunderten sich, warum ich immer noch nicht im Wasser war 😉
Nette Paddel-Tour auf der Aller oberhalb des Zeltplatzes! Hat aber eine Weile gedauert, bis mir klar wurde, wo ich paddelte. An der Einsatzstelle konnte ich ich das Wehr weder sehen noch hören. Erst auf der Rückfahrt! bin natürlich 1x die Bootsgasse 'runter! Man gut, ich verlor ja am nächsten Tag die Stabilisierungsflosse unter dem Heck, und ohne war mir Abfahrt in der Bootsgasse dann doch zu gefährlich.
Wir bekamen auf dem Zeltplatz "Besuch" von einer Radlerfamilie. Elternpaar mit Sohn / Tochter, alle mit eigenen Rädern (die kleine Tochter auf Langstrecke im Fahrradanhänger)! E-Pumpe für die LuMas war leer, wir konnten mit unserer Doppelhub-Luftpumpe (bei uns für LuMa und Boot) aushelfen. Die zelteten jeden Tag woanders – bewundernswert!
Dort herrschte eine Wahre Kuckucksplage 😍 Ich hörte sie auch auf dem Wasser und sah dauern welche umherfliegen!
Tag 3
Reihenfolge ist etwas durcheinander, das sah ich erst am unteren Mühlenwehr
So sah es aus auf meiner Fahrt Im Uhrzeigersinn: Wienhausener Mühlenkanal 'runter ...
... und die aller wieder Flussaufwärts zum Campingplatz
Schön ...
... war's
Allerdings: irgendwie ist mir die Stabilisierungsfinne abhanden gekommen
Schöner Mist!
Unten begegnete mir völlig plan- und hilfloses Kanufahrer-Paar, die brauchten mehrere Anläufe, um die 5m breite Durchfahrt neben der 5m-Baumsperre zu treffen. Leute gibt's ...
Unterwegs sah ich allerlei verschiedene Gänsearten.
Tag 4
Ohne Stabilisierungsfinne ...
... War dann nur eine kleine Tour in einen Toten Allerarm möglich!
Wohin dürfen Hunde Pieseln ...
Die Lästige Fontäne
Ein IK-Paddler-Wallfahrtsort
Tag 5
Da dann noch ein Wenig gepaddelt ...
... mit Ausruhen am Ende des Seitenarms!
Gemütlich liegen ...
... und ein Bierchen Trinken!
Trotz der Scheiß-unfreundlichen Begrüßung 😉
Aussicht genossen ..
... auch im Liegen auf dem Wasser
Dahinten wieder die freundlichen Schwäne,
einer zeigte mir sogar, wo ich am besten Durchkomme 😍
Tschüssß, Schwanies!
Hatte etwas mit der Sonnenmilch geschlampt / gespart!
Da mein Anlegeort ...
... und Ausstieg
Hinterher lud mich Martina noch ...
... auf ein Becherchen Automatensuppe ...
... im Gemeinschaftsraum (mit Kühlschrank, Herd, Backofen, langem Tisch ...) ein.
Das gab`s
Und dank uns auch wieder Wechselgeld drin!
Abendessen auf der Terrasse im Goldfischteich
Noch mal ein Bild ...
... und ein Panoramabild von unserem Zeltplatz!
Der Pausenfilm während wir auf der Terrasse auf unser Schnitzel warteten:
Nach einem Ausflug in den Ort standen wir am Campingplatz vor einer Schostageltern-Gedenkschranke – Einfahrt war nur von der gegenüberliegenden Seite her ;-)
Wir sahen wieder einen Eintagsfliegentanz
Bei einer Tour hörte ich nervige Schützenfestmusik – ach Gottchen, ist halt Lokalkolorit!
Martina bekam ihren Roggenschrot im Mühlenladen extra mit gewünschter Körnung gemahlen
Na gut – im Dorfladen erstanden wir einen veganen Brotaufstrich mit Ablaufdatum Juni 2025 – man kann nicht immer gewinnen! Und aggressives Unkrautflämmen auf dem Schotterweg am Klogebäude war etwas lästig, wie auch den Lärm der Fontäne (besonders am Abend vor der Defektabschaltung) fand ich unnötig.
Die Fontäne kurz vor dem ableben, ich ging zum Pumpen-Schrank:
Die Fernsicht zum Abendrot fehlte uns doch ein wenig. Und die 3-fach-Dusche mag manchem Gewöhnungsbedürftig erscheinen. Und der Gang zu den Waschräumen / Klo bei Dunkelheit war für Martina ohne Hilfe nicht zu bewältigen, so uneben ...
Aber – das sind doch alles Piesemampeleien. Wer das Abenteuer scheut soll halt zuhause auf dem Sofa liegen bleiben.