Ich hatte ja schon Gedanken zu Vorüberlegungen für ein Konzept für die Planung einer möglicher Weise subversiven Schilderbefreiungsaktion mit einer Gartenschere im Hinterkopf – das hat sich damit erst mal erledigt. Wer immer das nun erledigt hat – vielen Dank!
Nun würde ich gern heraus bekommen, ob dort überhaupt (noch?) Feldhamster leben, und wie viele. Die Daten der Stadt BS, die ich fand, sind ja zumeist steinalt! Wenn ich dann beispielsweise hier "neuere Untersuchungen" lese, aber auf der Seite kein Publikationsdatum steht ...
Also jedenfalls wenn's bei Dunkelheit mit dem Fahrrad erledigt wird.
Wildromantische Fahrt zum Kartoffel-Regiomaten in Lamme – Halbmond über dem Lammer Berg
Auf der Hinfahrt kleine Cross-Fahrt durch den Wald, dann festgestellt, dass die Absperrbaken nun weg sind. Nach kleiner Vergesslichkeit mitgenommenen Elektroschrott hier im Container entsorgt. Dann im Regiomaten vorletzten Sack Kartoffeln ergattert, anschließend kleines Päuschen – auch für Telefonat mit meiner Schwester – auf der Bank vor der Kirche!
Und dann zurück nach Hause! Auf dem Rückweg hörte ich am Raffteichbad noch geheimnisvolle (Eulen(?)-) Rufe in der Nacht.
Als wir in die Weststadt zogen hörten wir hier in der Lechstraße gelegentlich Krähen in weiter Ferne – Unstrutstraße oder so. Nun hört man ihr Gekreische auch hier tagsüber fast ununterbrochen aus der Nähe.
Und die Stadt Braunschweig so?
Da haben unter Verwaltungschef Dr. Kornblum die Expertendarsteller in der Verwaltung deutlich zugenommen. Die Leute, die zu jeder beliebigen Aufgabenstellung "aus der Lamäng" sofort mindestens ein halbes Dutzend Verfahren aufzählen, wie man sie nicht bewältigen kann.
Krähenschwarm am Lehmanger
Zum Thema: siehe Aufgabe und Nichtbewältigungsansatz. Ah-ha – man verfolgt also interessiert, was auf der Welt sonst so passiert.
Und der Schreibfehler auf der Ratsinfoseite beim Logo ist immer noch nicht behoben. Sachlich m.E. korrektere Einstufung für weite Teile von Verwaltung und Politik: oben rechts!
Eigentlich wollte ich nur eine Variation zu 1"x am Fernsehturm entlang" fahren, aber wie es dann so geht ... Hier fand und fotografierte ich erst mal einen Apfelbaum mit sehr schmackhaften Früchten. Dann sah ich hierBeddinger Straße – wo man da wohl hin kommt? Musste ich ausprobieren! Am Beddinger Güterbahnhof zum Feldweg; im weiteren Verlauf dann zum Weg, Pfad, Trampelfad, eigentlich nicht einmal das mehr ... Die Fluchtwege nach Osten hatte ich irgendwie verpasst, ignoriert, was weiß ich. Schließlich fuhr ich über Wiese mit allerlei Schotter vom Bahnhof – extrem strapaziös, schaukelig, wohl auch nicht gut für das Fahrrad. Eigentlich war meine Idee, mich bis zur L615 durchzuschlagen, hatte dann aber keine Lust mehr und trug dann mein Fahrrad durch einen Graben und eine steile Böschung hoch auf den Feldweg ein paar Meter weiter östlich. Auch da sah ich bald keine Chance mehr, die Landstraße zu erreichen, aber immerhin 2 Rehe beim Futtern auf dem Acker. Also Kehrtwende und ab Richtung Heimat.
Allmählich fiel mir auf, dass mein Hinterrad ungewohnte Geräusche beim Abrollen machte, fühlte sich auch schwammig an. Ich schaute nach – Mist – Plattfuß! Wieder aufgepumpt, vielleicht komme ich mit wenigen Zwischenstopps zum Pumpen nach Hause?
Nee, war schon nach wenigen hundert Metern wieder platt. Also etwa hier Reifen geflickt! Gut, dass ich Ausrüstung dafür immer dabei habe und das auch bei schon recht fortgeschrittener Dämmerung problemlos kann!
Eine Fledermaus kam ein paar mal vorbei, ich lehnte ihr Hilfsangebot mit Dank ab, und gut 20 Minuten später ging's weiter. Schlauch hielt dann Luft offensichtlich, in Geitelde bei "Am Friedhof 11" auf vollen üblichen Druck aufgepumpt, und weiter. Auf dem Geitelder Berg (der ist tatsächlich ein paar Meter höher als der "Fernsehturmberg" in Broitzem) und in Geitelde probierte ich dann noch ein paar Sackgassen aus, ehe ich dann endlich die Auffahrt zum Fernsehturm fand. Auf dem Kammweg noch kurzes Päuschen mit einer Flasche Alk-freiem Bier, dann letzte Etappe nach Hause Richtung Weststadt.
Zuhause wurde ich dann noch von 4 Igeln und einem Kaninchen im Garten empfangen – perfekt!
Hier ein paar Photos zur Tour:
Der Schmackhafte Apfel an "Teufelsspring"
Fahrradreparatur ...
... Reifenflicken
Noch ein Parkbank-Photo für mein Mapping-Hobby (wegen der Koordinaten)
Erst nach dem Herunterladen des Tracks von meinem GPS-Trackers sah ich, dass dem Tracker der lange Kopfstand beim Reifenflicken wohl nicht gut bekommen war, hinterher war es mit seiner Genauigkeit dahin. ZickZack, "neben der Spur", Höhenangaben stimmen nicht ... War aber nur für den Rest der Tour, nun arbeitet er wieder einwandfrei! Und der Schlauch ist dicht!
Wir brauchten wieder Kartoffeln, ich fuhr ich Montag mal wieder bei Nacht zum Regiomaten. Wie auch am Abend des 29. Juli – zum Heumond!
Hatte mich nachlässig vorbereitet, so dass ich erst mal in Groß Gleidingen statt Klein Gleidingen landete, siehe GPS-Track zur Fahrt! Also erst mal noch gut 2 km nach Norden, Klein Gleidingen, auf diesem Stück neckten mich kurz vor Klein Gleidingen Fledermäuse, flogen mir auf Nasenhöhe entgegen und drehten erst im letzten Moment ab. Weiter durch Klein Gleidingen nach Denstorf zum Regiomaten. Ich hatte Glück, es waren noch Kartoffeln da.
Nun also zum Pausenbierchen zum Friedhof, ich hoffte auf eine Sitzbank wie auf dem Friedhof in Groß Gleidingen. Keine Bank – ach du Sch....! Gab nur einen ungemütlichen Vorbau mit Sitzbank ähnlich wie bei einer Bushaltestelle. Aber hatte wohl jemand mitgedacht, extra für mich(?) einen gepolsterten Klappstuhl abgestellt. Den habe ich mir geschnappt und neben eine Grabstelle gesetzt. War gemütlich. Und ein wenig Forschung betrieb ich auch noch:
Infos zum Begegnungsbrunnen, und ...
... der Brunnen – gerade Baustelle!
War gemütlich, dann ging es zurück! Dieses Mal korrekt von der K57 auf die K56 abgebogen und dann erst Westlich, dann nördlich des Gleidinger Holzes entlang. Mit dem kleinen Schlenker nach Norden zur B1 wollte ich noch mal probieren, wie gut sich so was für eine Standortmarkierung eignet. Gut!
Etwa hier dann noch eine zauberhafte Begegnung: eine kleine Herde (auf den ersten Blick ...) gut Hasen-großer Tiere lief von links nach rechts vor mir über den Weg, konnte erst nicht recht erkennen, was für Tiere das waren. Dann im Fahrradscheinwerfer-Licht: Frischlinge 😍 – meine erste Begegnung mit Frischlingen in freier Natur!
Habe dann aber lieber doch erst mal einen Spurt eingelegt, falls da vielleicht auch missmutige Alttiere ...
Die Weiterfahrt durch den Timmerlaher Busch war dann etwas herausfordernd. Schmaler Trampelpfad, kurvig, an einer Stelle musste ich mit dem Fahrrad zwischen den Zähnen durch die Baumkrone eines umgestürzten Baumes auf dem Weg klettern – wird mit 3 kg Kartoffeln auf dem Gepäckträger nicht einfacher. Aber ging – so im Schnitt mit gut Schrittgeschwindigkeit!
Nach dem Wald dann noch:
Irgendwie sind mir die Menschen-Schweine unsympathischer als die in der Natur vorhin ...
Der restliche Heimweg "ohne besondere Vorkommnisse"!
Ich glaube, diese Art Fahrten könnte sich geradezu zu einer Leidenschaft entwickeln. Kartoffelkauf an Regiomaten mit Friedhofsbank in der Nähe für mein Päuschen ...
Habe mir schon mal eine Suchhilfe für geeignete Regiomaten gebastelt: Karte mit eingezeichneten Friedhöfen (rot schraffierte Kreisfläche) und Regiomaten (gelb schraffierte Kreisfläche). Achtung, dort tauchen zunächst keine Friedhöfe auf, die als "amenity=grave_yard" kartiert sind (Lamme, ...)! Wird noch weiter entwickelt!
War toll, wir müssen mehr Kartoffeln essen, damit ich bald wieder ...
Hier noch mal ein Track-Darstellung, auf der man schön meinen Spurt (rote Farbe) nach der Wildschweinbegegnung (grün – ich ließ sie passieren) erkennt.
War Pfingsten, schon eine Weile her! Man kommt ja zu nix!
Und das kam so: Wir hatten schon die komplette Ausrüstung bereit gelegt, riefen dann sicherheitshalber doch noch mal beim "Allerstrand" an: "Nee, wir sind ausgebucht! Große Jugendgruppe, also vielleicht können Sie sich irgendwo zwischenquetschen, aber ...". Schöne 💩
Gesucht, ich sah Camping-Resort Langlingen. Sensationell günstig, Martina wollte schon immer mal nach Langlingen, wegen des Mühlenlädchens. Nachgefragt, war was frei, HIN!
Tag 1
Kofferraum ist voll, kann losgehen. Die Bärenkumpels freuen sich auch schon!
Sitzplatz hamwaschonmal!
Unser Zelt wird aufgebaut ...
... und steht
Der Schnellimbiss war nach dem Zeltaufbau unsere Rettung: Pommes-Schranke und 1 Cola für jeden 😍
Sternenhimmel mit Mond, Fledermäuse, ... Was will man mehr!
Tag 2
Jeden morgen auf der Dachrinne über dem Waschräumeeingang fröhliche freundliche Spatzen! Und den Rest des Tages auch. Martina schwärmt heute noch von deren kessen Blicken! 😍
Ginster sah ich dort viel
Meine erste Tour Aller-Aufwärts: Da bin ich ausgestiegen ...
... um mich zu orientieren ...
... und zu schauen ...
... und die freundlichen Rinder zu besuchen ...
... und mich zu bilden!
Martina sah zu, dass uns daheim die Topflappen nicht ausgehen!
Hatte beim ersten Paddeln Pumpen-Adapter für die Dicken Bootsluftkammern vergessen. Also noch mal paar hundert Meter über brüllend heiße Ebene zum Zelt zurück, Adapter holen, über ... zurück zum Boot, aufpumpen! 2 Frauen im Kanu kamen da wieder vorbei, wunderten sich, warum ich immer noch nicht im Wasser war 😉
Nette Paddel-Tour auf der Aller oberhalb des Zeltplatzes! Hat aber eine Weile gedauert, bis mir klar wurde, wo ich paddelte. An der Einsatzstelle konnte ich ich das Wehr weder sehen noch hören. Erst auf der Rückfahrt! bin natürlich 1x die Bootsgasse 'runter! Man gut, ich verlor ja am nächsten Tag die Stabilisierungsflosse unter dem Heck, und ohne war mir Abfahrt in der Bootsgasse dann doch zu gefährlich.
Wir bekamen auf dem Zeltplatz "Besuch" von einer Radlerfamilie. Elternpaar mit Sohn / Tochter, alle mit eigenen Rädern (die kleine Tochter auf Langstrecke im Fahrradanhänger)! E-Pumpe für die LuMas war leer, wir konnten mit unserer Doppelhub-Luftpumpe (bei uns für LuMa und Boot) aushelfen. Die zelteten jeden Tag woanders – bewundernswert!
Dort herrschte eine Wahre Kuckucksplage 😍 Ich hörte sie auch auf dem Wasser und sah dauern welche umherfliegen!
Tag 3
Reihenfolge ist etwas durcheinander, das sah ich erst am unteren Mühlenwehr
So sah es aus auf meiner Fahrt Im Uhrzeigersinn: Wienhausener Mühlenkanal 'runter ...
... und die aller wieder Flussaufwärts zum Campingplatz
Schön ...
... war's
Allerdings: irgendwie ist mir die Stabilisierungsfinne abhanden gekommen
Schöner Mist!
Unten begegnete mir völlig plan- und hilfloses Kanufahrer-Paar, die brauchten mehrere Anläufe, um die 5m breite Durchfahrt neben der 5m-Baumsperre zu treffen. Leute gibt's ...
Unterwegs sah ich allerlei verschiedene Gänsearten.
Tag 4
Ohne Stabilisierungsfinne ...
... War dann nur eine kleine Tour in einen Toten Allerarm möglich!
Wohin dürfen Hunde Pieseln ...
Die Lästige Fontäne
Ein IK-Paddler-Wallfahrtsort
Tag 5
Da dann noch ein Wenig gepaddelt ...
... mit Ausruhen am Ende des Seitenarms!
Gemütlich liegen ...
... und ein Bierchen Trinken!
Trotz der Scheiß-unfreundlichen Begrüßung 😉
Aussicht genossen ..
... auch im Liegen auf dem Wasser
Dahinten wieder die freundlichen Schwäne,
einer zeigte mir sogar, wo ich am besten Durchkomme 😍
Tschüssß, Schwanies!
Hatte etwas mit der Sonnenmilch geschlampt / gespart!
Da mein Anlegeort ...
... und Ausstieg
Hinterher lud mich Martina noch ...
... auf ein Becherchen Automatensuppe ...
... im Gemeinschaftsraum (mit Kühlschrank, Herd, Backofen, langem Tisch ...) ein.
Das gab`s
Und dank uns auch wieder Wechselgeld drin!
Abendessen auf der Terrasse im Goldfischteich
Noch mal ein Bild ...
... und ein Panoramabild von unserem Zeltplatz!
Der Pausenfilm während wir auf der Terrasse auf unser Schnitzel warteten:
Nach einem Ausflug in den Ort standen wir am Campingplatz vor einer Schostageltern-Gedenkschranke – Einfahrt war nur von der gegenüberliegenden Seite her ;-)
Wir sahen wieder einen Eintagsfliegentanz
Bei einer Tour hörte ich nervige Schützenfestmusik – ach Gottchen, ist halt Lokalkolorit!
Martina bekam ihren Roggenschrot im Mühlenladen extra mit gewünschter Körnung gemahlen
Na gut – im Dorfladen erstanden wir einen veganen Brotaufstrich mit Ablaufdatum Juni 2025 – man kann nicht immer gewinnen! Und aggressives Unkrautflämmen auf dem Schotterweg am Klogebäude war etwas lästig, wie auch den Lärm der Fontäne (besonders am Abend vor der Defektabschaltung) fand ich unnötig.
Die Fontäne kurz vor dem ableben, ich ging zum Pumpen-Schrank:
Die Fernsicht zum Abendrot fehlte uns doch ein wenig. Und die 3-fach-Dusche mag manchem Gewöhnungsbedürftig erscheinen. Und der Gang zu den Waschräumen / Klo bei Dunkelheit war für Martina ohne Hilfe nicht zu bewältigen, so uneben ...
Aber – das sind doch alles Piesemampeleien. Wer das Abenteuer scheut soll halt zuhause auf dem Sofa liegen bleiben.
Dieses Jahr bisher nur beim Langlingen-Camping auf der Aller gepaddelt, wurde wirklich Zeit, den Twist mal wieder auf die Oker zu setzen. Gestern war's so weit. Rucksack mit dem Boot aufgesetzt, mit dem Fahrrad zur üblichen Einstiegsstelle an der Hohetorbrücke gefahren, aufgepumpt, und los ging es.
Auf der Oker war es über weite Strecken angenehm schattig und damit ausreichend kühl, so dass es eine angenehme Fahrt war.
Während ich amPetriwehr den "Fischkanupass" erkundete, holte mich ein IK-paddelndes Paar ein. Ich sagte ihnen, dass meine Erkundung keine gefährlichen Teile in der Bootsgasse ergeben hatte, sie wollten aber trotzdem lieber umtragen. Ich fuhr natürlich 'runter, obwohl ich in diesen Bürsten-Bootsgassen immer ein ungutes Gefühl habe. Kann ja doch 'ne alte Fahrradspeiche, Glasscherbe, Sense, Sonstwas zwischen den Borsten liegen, und mit 'nem IK kann einem das zum Verhängnis werden. Über die Untiefen hinter dem Wehr kam ich dieses mal gut hinweg.
Eigenes Photo vom Umtragungsausstieg 2016
Schaute auch am Wendenwehr vorbei, floss recht wenig Wasser durch, man hätte Problem-los die Rampe hochgehen können, Boot über das Wehr heben, 'rübersteigen, ... Ich hab's gelassen.
An der Ausstiegsstelle für die Wendenwehrumtragung wartete schon das IK-Paddling-Paar 😉 So brauchten sie nicht den Weg zum Wiedereinstieg in die Oker erkunden, konnten einfach hinter mir herlaufen. Wir vergaßen, zu verabreden, wer einen ausgibt, wenn wir uns zum 3. Mal begegnen.
Am Botanischen Garten machte ich meine Ankündigung bei einer Führung mit der DEG neulich wahr, stieg an einer nah am Wasser gelegenen Bank des Gartens aus, um ein (alkfreies) Bierchen zu trinken. Ausstieg war doch etwas herausfordernd, dabei kam dann auch da ... IK ... Paar ... vorbei. Aber wir hatten ja vergessen ...
Wie ich so da saß kam eine Parkbesucherin vorbei, schaute den Twist im Wasser, mich, dann wieder zunehmend fasziniert den Twist an, wollte wissen, ob das mein Boot sei. Wir unterhielten uns ein wenig. Sie selbst ist SUP-Pddlerin, war von den Möglichkeiten des kleinen Twist beeindruckt, fand die Fahrrad- und ÖPNV-Beweglichkeit faszinieren.
Der Wiedereinstieg in den Twist war dann noch herausfordernder als der Ausstieg, aber wofür üb' ich nun schon seit fast 60 Jahren!
Weiter ging's. Habe darauf verzichtet, bei derGrinsekatz nachzufragen, ob sie vielleicht eine Buttermilch für mich haben – da war mir zu viel los. Gab's mein letztes Mineralwasser ein Stückchen weiter im Schatten unter einem Baum, anschließend dort kleines Nickerchen. Dann weiter durch die lärmende Stadt am Friedrich-Wilhelm-Platz vorbei wieder zum Ausstieg. Boot kurz trocknen lassen, 'rein in den Rucksack (gelang mir gleich beim ersten Mal), Radfahrt nach Hause! Da gab es dann gleich erst mal eine kleine Erfrischung!
Noch ein paar Gedankensplitter
Nervig: Floß mit Spätmädels-Jungefrauen-Truppe an Bord, ging mit Lauter Musik (irgendein "... ist ein Hurensohn"-Song), Gesangsgegröhle ... anderen Menschen, anderen Lebewesen auf die Nerven – grauslig!
Hinterlassenschaft eines dämlichen E-Tretroller-Einparkers (oder Einparkerin?) am Pippelweg
Der Arg verstümmelte GPS-Track zeigt vor allem eins – im wasserdichten Beutel verpackt zwischen allerlei anderem Krams ist der GPS-Empfang völlig unzureichend.
Die neue Finne tat ihre Arbeit einwandfrei. In Langlingen hatte ich es irgendwie geschafft, durch eine seltsame Kombination von Manövern die Stabilisierungsflosse unter dem Heck des Twist zu verlieren. Die Finne für das alte Twistmodell ist nicht mehr lieferbar, Hersteller empfahl "Finne für neuen Twist mit Halterung bestellen". Ich wählte die Alternative, die sehr ähnliche Finne zum Nachfolgemodell zurechtzuschleifen. Halterungsaustausch wäre eine Mords-Arbeit mit ungewissem Ausgang gewesen.
Die ersten Brombeeren des Jahres vom Wasser aus geerntet und gegessen!
Keine Photos! Nachdem ich noch auf der Hinradelung die Hinterlassenschaft eines E-Tretroller-Einpark-Idioten fotografiert hatte war der Handyakku leer 😢
An der Ein-Ausstiegs-Stelle lag eine Bakenfuß in der Oker – vielleicht habe ich ja Lust, ihn zu melden!. Obwohl ich Zweifel habe, dass da jemand Lust hat, so'n 40 € –Teil herauszufischen.
... wohl tatsächlich Kirschpflaumen sind? Bin unsicher,
Geschmack schien mir beim Kosten untypisch. Aber
Kirschpflaumen haben ein seehhr weites Geschmäckerspektrum
Waren erst sehr interessiert, da zogen die kleinen schon
wieder von dannen!
Das war wirklich toll. Erst ließen mich die
Enten auf dem Weg eher widerwillig passieren. Aber als ich
dann vom Fahrrad abstieg kam die ganze Bande neugierig zu
mir hergelaufen, die vordersten kamen bis auf vielleicht
einen Meter heran!
Zuerst habe ich am Froschteich-Regenrückhaltebecken etwas "herumgespielt", fuhr mit dem Rad auf einem Trampelpfad zwischen Teich und Fuhsekanel. Der Pfad verlor sich aber irgendwo in der Wildnis, also umgedreht und weiter.
Testete dann die Einfahrt in den Weg von Photo ! Ging eine ganze Weile immer weiter – und dann stand ich vor einem Gartenvereinstor, Betreten auf eigene Gefahr, ab 18:00 Uhr geschlossen! Ende Gelände! Hm!
Drollig war die Begegnung mit den Enten (2. Photo)! Erst an einem Schwan mit mehreren Jungschwänen, vorbei, dann die Enten!
Weiter ging es mit vielen Schlenkern. Lustig, dass ich mich dem Heidbergsee bis auf weniger als 100 m näherte, die Seen aber die ganze Tour über niemals sah! Weiter ging es zum Zuckerberg, Kennelbad, Ringgleis, ..., und dann noch hier auf dem Aussichtshückel ein letztes Päuschen mit einem – ja, richtig, alkoholfreiem Oettinger Weißbier! Stielecht aus dem mitgenommen Weizenglas, mit Blick auf die Pferdekopplen. Hatte ja gehofft, unterwegs auch mal eine Picknickbank mit Tisch zu sehen – war aber nix!
Na und weil's so schön war dann noch mal eben hoch zum Fernsehturm. Sah ganz viele recht große Hummel-ähnliche Insekten umherfliegen. Kurzer Blick von da oben ins Tal, und dann ab nach Hause!
Mich überkam die Lust zu einer kleinen Nachtradelung. Gedacht, getan. Flasche kühles "Freibier" eingepackt und los ging es. Hier gleich erst mal der GPX-Track zur Tour – die ersten Meter fehlen!
Erst mal durch die Weststadt zu den Raffteichen geschlängelt, ich setzte mich auf "unsre" Bank, wo wir öfters mal Sonntag Mittags die Gänse besuchen. Lauschte den Geräuschen der beginnenden Nacht (viele Autoposer 😥), sah Mauersegler, 2 Gänsekonvois jeweils mit 1 Erwachsenen und ½ Dutzend Halbwüchsigen! Eine Fledermaus, ein ganz schlanke Mondsichel.
Abgebrochenes Landschaftsschutzgebietsschild, gesehen 2026-05-10, bei Stadt BS gemeldet! Ist inzwischen repariert!
Bald setzte sich ein Vater mit kleinem Sohn für eine Weile mit auf die Bank, der kleine redete ständig "in fremden Zungen" auf den Vater ein – leider nicht mehr so still! Trotzdem schön. 5 Minuten, nachdem die beiden gegangen waren, brach ich auch auf, nach Lamme . Bei den beiden Zuchtteichen e-nor-mes Froschgequake, ich kurvte ein wenig umher, ehe ich weiter nach Lamme fuhr. Wieder Gequake am Regenrückhaltebecken, ich suchte den Lammer Berg und fand ihn in der Dunkelheit nicht 😏. Noch ein Regenrückhaltebecken mit Fröschen, für größere Radfahrexperimente im DirtparkLamme fehlte mir der Mut. Weiter umhergekurvt, Hannoversche Str. wieder zurück, endlich sah ich den Lammer Berg. Rauf, Aussicht genossen, Flasche Alkfreies Bier getrunken, und dann am Timmerlaher Busch entlang wieder Richtung Heimat.
Vor dem "KGV Einigkeit" jede Menge Feuerwehrautos, kein Vorbeikommen, ich wich zur Elbestraße aus, schaute mir an der Straße noch mal den Feuerwehrzug an, der sich da gerade sammelte, dann ab nach Hause! Noch kurzer Zwischenstopp an der Bank, da grasten gerade ein paar Kaninchen. Niedlich! Dann wirklich nach Hause, In der Grundstückseinfahrt wartete ein Igelchen auf mich 😍. Noch ein Gläschen Rotwein auf dem Balkon "zum 'runterkommen, dann ging's Ins Bett. Geschlafen wie ein Murmeltier!
Am Freitag: Fernseht … egenrückhaltebecken
hatte ich auch wieder Lust auf eine kleine Abendrunde. Erst zum Fernsehturm, Sonnenuntergang anschauen! Auf dem weg dahin hier wieder Blaulicht, ein Rettungs- und 2 Polizeiwagen bei eine etwas verstört wirkenden Radfahrerin. Ein Unfall?
Panorama am Aussichtspunkt nahe der Schranke aufgenommen – habe wohl etwas geschwankt?
Oben auf dem Kammweg sah ich auf der Fahrt zum Geitelder Holz noch 2 Katzen, die sich hier auf der Bank räkelten – niedlich! Bei der Abfahrt zum Geitelder Holz begleitete mich Fledermaus Isidora ein ganzes Stück – Martina wird's verstehen 😉
Bei der Fahrt durch den dunklen Wald wurde mir wieder mal klar, dass ich meine Fahrradscheinwerferkonstruktion ändern muss – so leuchtet der auch in den Lenker-Fahrradkorb, das blendet.
Auf dem Feldweg das Fernsehturmbild geschossen, weiter über die Westerbergstraße und dann Feldweg weiter zum Regenrückhaltebecken, wo ich neulich schon mal mit Martina war.
Sehr beeindruckendes Konzert der Fischer-Froschchöre 😉
Kurz nach dem Start erst mal Konzertpause, bis kurz vor Minute 2 die ersten wieder losquaken!
Während ich da saß und ein Bierchen trank schwamm noch eine Maus direkt vor mir lang – oder war es ein winzig kleines Rattenkind? War dunkel ... Mir taten die Gänse leid, die da saßen und versuchten, bei der lauten "Musik" zu schlafen 😉😉. Einfach nur toll!
Dann – ab nach Hause! Wollte eigentlich an derselben Bank wie gestern noch ein paar Minuten bei den Kaninchen sitzen, da war aber besetzt! Weiter zur nächsten Bank! Da war auch eine kleine Kaninchen-Gang am Grasen, und ein besonders zutrauliches – Emilià. Saß 2 m vor mir, schaute mich an, graste, schaute mich an, ... Enkelin von Emile – Martina ... 😉 Einfach nur zauberhaft!
Hinterher noch ein Weilchen mit Martina auf dem Balkon gesessen, Gläschen Rotwein zum 'runterkommen, habe geschlafen wie ein Murmeltier!
Am Samstag dann mal keine Abendradtour, war vormittags 30 km auf dem Hometrainer gefahren und Nachmittags mit Martina auf dem Tandem zum Weststadt-Sommerfest. Nur kleiner Spaziergang zu den Kaninchen an der Laterne! Habe mich mit den beiden kleinen Kaninchenkindern dort unterhalten – wirklich gute Zuhörer! Obwohl – zwischendurch steckten Sie mal die Köpfe zusammen, schienen irgendetwas zu tuscheln 😍
Nachdem ich Samstag wegen des unsicheren Wetters Ziehmlich oft hin und her überlegt hatte, ob ich meine Samstagsradelung nun drinnen auf dem Hometrainer oder draußen auf dem Fahrrad machen sollte saß ich gegen kurz vor 11 Uhr dann endlich auf dem Rad. Mein innerer Tourenvorschlag: Irgendwas mit Salzgitter Thiede.
Naheliegend: am Broitzemer Fernsehturm vorbei! Oben am Kammweg sah ich noch einen Honigverkauf – Schöne Einkaufs-Tandemtour mit Martina!
Muss mal sehen, wer sich bereit erklärt, das mal wieder sichtbarer zu machen. Mir ist es wichtig, dass die Feldhamster in den Gedanken der Leute präsent sind.
Weiter ging es
Von den zugewucherten Radwegen .-.
... ließ ich mich nicht aufhalten – werde das melden und um Behebung bitten!
Noch einen Funkturm angeschaut. Was mag da wohl gesendet werden? Rundfunk, TV, Behördenfunk, Mobilfunk, ganzwasanderes?
Unterwegs ganz schön heftiger Gegenwind – und bisweilen eindrucksvolle Wolkenformationen am Himmel!
Also da will ich schon mal nicht hin – wenn ich dann eines Tages 90 bin! Wird immer schlimmer, wo man hinschaut Plakate mit völlig belanglosen KI-generierten Illustrationen mit Knollennasen-Glotzkulleraugen-Irgendwas ohne jeden echten Bezug zum Thema!
Dann: "gans" schön viele Gänse an der Tonkuhle!
Das ganz rechts im Panoramabild ist keine Baustelle, sondern eine Skulptur aus alten Fernwärme- oder Gasleitungsrohren!
Und erlebte dabei: Der Salzgitteraner Mängelmelder ist ja grauslich Benutzer-unfreundlich. Man muss sich durch jede Menge Ausklapp-Dingsdas pulen, um herauszufinden, ob und wo man den beobachteten Mangel zuordnen und melden kann. Wann lernen es die IT-Leute endlich, dass eine sichtbare Aufzählung der Punkte – meinetwegen unter Überschriften – viel praktischer ist? Man durchsucht die Seite nach einem praktikablen Begriff ("Müll"), Haken an die Fundzeile, fertig. Und eine Karte zur Fundstellenmarkierung hamsenicht. Man soll beschreiben. Na dann beschreib' mal den Fundort für ein weggeworfenes Atommüllfass da im Wald. Ich habe einen Kartenlink in die Ortsbeschreibung gepackt. Ob die da wohl Leute haben, die auf Links klicken dürfen?😏
Geodaten in Photos erkennt der Mängelmelder erwartungsgemäß natürlich auch nicht. Der Northeimer Mängelmelder kann das, wie ich voriges Wochenende (50 Jahre Abitur ...) erfuhr. Der fragte gleich "Bild enthält Geodaten, dürfen wir ...?" Könnte sich auch Braunschweig eine Scheibe von abschneiden.
Na und zu guter Letzt befand "das System", dass mein 4,9 MB Photo die Maximal-Bildgröße von 10 MB übersteigt und ich es deshalb nicht hochladen darf! 😏😠 Suppi! Gut, ist kein Problem, hab's verkleinert, aber auch das zeugt nicht von der Durchdachtheit der Lösung. Und da es keine Karte gibt, kann man natürlich auch nicht vorher überprüfen, ob das Anliegen nicht schon vorher gemeldet wurde. Mannomann! Wahrscheinlich das Ergebnis so einer Digitalisierungsoffensive? 😉
Unterwegs schalt ich mich für meine mangelnde Umsicht: Kein Alkoholfreies Pils eingepackt. Kaufe unterwegs beim Schlachter gern eine einzelne Bockwurst "gleich auf die Faust" und setze mich dann gemütlich wenige Meter weiter hin und mümmele die Wurst mit dem Bierchen dazu. Aber in Salzgitter Thiede gibt es anscheinend keine Metzgereien? Auf OSM kartiert sind jedenfalls keine! Und ich sah auch keine! Da dann lag ich mit meiner Flasche Mineralwasser ja doch nicht so ganz falsch. Die gab es oben am Wasserturm!
Da oben stärkte ich mich dann mit meinem Mineralwasser. Hörte im Funkverkehr unter anderem eine Kindergruppe, die per Funk irgendetwas koordinierte. Mit einem Funker / einer Funkerin dabei, die auf Funkdisziplin achtete! "Bitte nach jeder Durchsage 'over'!" – belehrte sie die anderen! Da lachte mein BZF II-Inhaber-Herz 😃
Weiter ging es! Abfahrt vom Lichtenberg doch lieber gebremst – kurvig, Asphalt verschmutzt und immer wieder mit Rollsplitt ... Nach Leiferde – nun mit Rückenwind!
Schien mir da als Riesen-Sperrmüllhaufen, nun aber mehr "ein paar Schrank- oder Regalteile":
Müll in der Landschaft – Einige Schrankwände im Brennnessel-Beet
Müsste trotzdem mal weggeräumt werden!
Ein Berg!
Die Treppe hier war mir schon öfter aufgefallen, aber 'rauf bin ich noch nie. Nun also mal! Und ich war beeindruckt. Man hat zwar keine SO tolle Aussicht wegen Wald, Bäumen und Büschen ringsum, aber man merkt schon, dass man ein gutes Stück über der Umgebung steht. Ich auch daran, dass mein PMR-Funkgerät da oben dann "auflebte", die Unterhaltung einiger Angler mitbekam. Hatte die Funke von der Fahrt noch auf volle Lautstärke gestellt, etwas lästig, ich war nicht allein da oben. Noch kleine Familie! Vater schaut mit Sohn umher, Mutter – sitzt auf der Bank und daddelt am Smartphone.
Und sonst so da oben:
Da ist eine Discgolf-Ban
"Abwurfpunkt"?
Blick vom Berg
Blick
Was sind das für Hinkelsteine?
Einer von "Das Paar?
Und was ist das?
Fühlt sich schon recht hoch an. Die beiden Hinkelsteine – ist das "Das Paar"?
Und zum Schluss ein abgebrochenes Landschaftsschutzgebietsschild
In der Nähe von OENSA war mir das aufgefallen, aber ich hatte keine Lust, den Fundort genauer zu ermitteln und ein Photo zu machen! Habe ich Sonntag erledigt und nachgereicht, wird repariert!
Nachmittags dann noch mit Martina Mini-Tandemtour, ihre Mutter besuchen. Mit kleinem Schlenker zum Regenrückhaltebecken hier! War schön! Gänsefamilien mit Halbstarken-Nachwuchs, Frösche quakten, Vogelgezwitscher ...
Und Martina findet ihren neuen Sattel toll, Super-Stoßdämpfung – ich glaube, wir fahren jetzt nur noch Schlaglochstrecken!
Martina findet ja immer "Kürzeste Strecke ist die beste", aber ich habe ja immer auch allerlei Forscherdrang. So sahen wir hier noch den Teich mit etlichen Gänsen drauf und mehreren Bänken – könnten wir ja mal eine Extratour mir Nachmittagskaffee im Thermobecher hin machen. Den Flurbereinigungs-Gedenkstein habe ich nicht gesehen.
Dann "Freudiges Ereignis": die kaputte Picknickbank (Tisch fehlte) ist repariert. Wurde offenbar alles ausgetauscht, die Bänke hatten ja auch schon ordentlich Pilzbefall. Können wir ja mal ein Picknick machen. Yum Yum vom Campingkocher oder so? Ach nee, diesebelangloseneinfältigenIllustrationen – lieber was anderes!
Na und am Gänseteich auf unserer Bank war's schön wie immer!
Nachdem ich das Tandem bereitgestellt hatte ...
... erfreute ich mich noch ein wenig am "Kleinen Immergrün".
Die neue Picknickbank
Die beiden Gänse blieben praktisch die ganze Zeit bei uns
Am Teich mit dem Tandem
Bärenkumpel eins ...
... und 2
Auf der Rückfahrt dann noch fast etwas waghalsige Fahrt zwischen den Teichen durch! Fahrfehler könnte zu einem Bad im Teich führen!
Nachmittags sahen wir dann noch vom Balkon aus 3 Schwalben und viele Mauersegler – scheint also Sommer zu werden. Und zu den Vogel-Gästen gibt es auch Neuigkeiten, dazu an anderer Stelle mehr!
Toller Tag, jedenfalls besser als mit hunderten fahrunfähigen anderen Paddlern die Oker-Paddelsaison zu eröffnen.
... sind weiter aktiv. Habe gestern mal für 5 Stunden Smartphone für Audioaufnahme auf dem Dachboden in Nestnähe liegen lassen, grob alle halbe Stunde tut sich was!
Hier ein gut 5-minütiger Zusammenschnitt! Anfangs und am Ende Gepolter von Auslegen und Einsammeln, erste Vogelstimme nach ca. 1 Minute:
Wir hatten ja eine solche Folge von Schlechtwettersonntagen – man mochte fast an eine Verschwörung glauben. Immer mussten wir unsere Gänsebesuchsfahrt zu den Raffteichen verschieben. Auch dieses Wochenende versprach der Wetterbericht nichts Gutes für den Sonntag, aber dieses Mal beschlossen wir, die Fahrt auf den Samstag vorzuverlegen.
Habe aber erst noch meine Sportradelung auf dem Hometrainer erledigt. Hörte dabei viel schöne Musik, insbesondere "Red wooden beads" und "Morning of my Life" – konnte ja nur noch ein phantastischer Tag werden.
Dann duschen und los! Auf dem Weg zum Fahrradkeller intensiver Lavendelduft im Kellerflur – eine geheime Lavendelplantage? 😉
Martina an der Baumscheibe eingesammelt (Traubenhyazinthen blühten schon schön), noch ein kurzer Blick aus dem Hochspannungspark auf unser Flatterband-behängtes Haus, dann ging es los! Schöne Radfahrt durch den Timmerlaher Busch. Zwar leider sehr viel abgesägtes Totholz, aber das Buschwindröschen-Meer entschädigte halbwegs! Und natürlich der Sonnenschein! Kein Bärlauch-Duft, wir waren aber auch weit von meiner üblichen Sammelstelle entfernt.
Und dann waren wir auch schon bald bei unserer Bank angekommen. Auf den letzten Metern zur Bank – zwischen den Teichen – sahen wir noch eine Gänsefamilie mit etlichen noch ganz jungen Küken 😍. Und vorher an der B1 eine größere Schar Gänse auf einem Acker beim Mittagssnack!
An unserer Bank schwammen auch ein paar Gänse auf und ab, die meisten schienen aber hinter der Insel irgendetwas aufgeregt zu beschnattern!
Wir konnten nicht ergründen, worum es ging – Ente-zu-Ente-Verschlüsselung!
Wir snackten ein Scheibchen Brot mit einem Schluck Kaltgetränk, genossen das tolle Wetter und die Gesellschaft der Gänse, dann ging es wieder heim. Noch ein kurzer Blick zur Picknickbank ohne Tisch – noch kein Fortschritt! Anderes Thema, mehr dazu vielleicht demnächst im Weststadt-Blog!
Kein Zeitungsstapel "NB" bei St. Nikolaus – machte aber nichts, wir hatten eine im Briefkasten!
Auf den letzten Metern des Heimwegs sahen wir hier im Halteverbot noch 2 Männer bei irgendwelchen Autobasteleien. Panne? Toll, dass die zufällig einen Zentner Werkzeug, Rampe, Rollwagenheber und was weiß ich noch dabei hatten 😉😏
Im Keller dann noch wieder der intensive Lavendelduft.