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Kartoffelkauf bei Nacht am Regiomaten

Mit Halbzeitbierchen auf einer Friedhofsbank

Das ist meine neue Leidenschaft

Wir brauchten wieder Kartoffeln, ich fuhr ich Montag mal wieder bei Nacht zum Regiomaten. Wie auch am Abend des 29. Juli – zum Heumond!

Hatte mich nachlässig vorbereitet, so dass ich erst mal in Groß Gleidingen statt Klein Gleidingen landete, siehe GPS-Track zur Fahrt! Also erst mal noch gut 2 km nach Norden, Klein Gleidingen, auf diesem Stück neckten mich kurz vor Klein Gleidingen Fledermäuse, flogen mir auf Nasenhöhe entgegen und drehten erst im letzten Moment ab. Weiter durch Klein Gleidingen nach Denstorf zum Regiomaten. Ich hatte Glück, es waren noch Kartoffeln da.

Nun also zum Pausenbierchen zum Friedhof, ich hoffte auf eine Sitzbank wie auf dem Friedhof in Groß Gleidingen. Keine Bank – ach du Sch....! Gab nur einen ungemütlichen Vorbau mit Sitzbank ähnlich wie bei einer Bushaltestelle. Aber hatte wohl jemand mitgedacht, extra für mich(?) einen gepolsterten Klappstuhl abgestellt. Den habe ich mir geschnappt und neben eine Grabstelle gesetzt. War gemütlich. Und ein wenig Forschung betrieb ich auch noch:

War gemütlich, dann ging es zurück! Dieses Mal korrekt von der K57 auf die K56 abgebogen und dann erst Westlich, dann nördlich des Gleidinger Holzes entlang. Mit dem kleinen Schlenker nach Norden zur B1 wollte ich noch mal probieren, wie gut sich so was für eine Standortmarkierung eignet. Gut!

Etwa hier dann noch eine zauberhafte Begegnung: eine kleine Herde (auf den ersten Blick ...) gut Hasen-großer Tiere lief von links nach rechts vor mir über den Weg, konnte erst nicht recht erkennen, was für Tiere das waren. Dann im Fahrradscheinwerfer-Licht: Frischlinge 😍 – meine erste Begegnung mit Frischlingen in freier Natur! Habe dann aber lieber doch erst mal einen Spurt eingelegt, falls da vielleicht auch missmutige Alttiere ...

Die Weiterfahrt durch den Timmerlaher Busch war dann etwas herausfordernd. Schmaler Trampelpfad, kurvig, an einer Stelle musste ich mit dem Fahrrad zwischen den Zähnen durch die Baumkrone eines umgestürzten Baumes auf dem Weg klettern – wird mit 3 kg Kartoffeln auf dem Gepäckträger nicht einfacher. Aber ging – so im Schnitt mit gut Schrittgeschwindigkeit!

Nach dem Wald dann noch:

Der restliche Heimweg "ohne besondere Vorkommnisse"!

Ich glaube, diese Art Fahrten könnte sich geradezu zu einer Leidenschaft entwickeln. Kartoffelkauf an Regiomaten mit Friedhofsbank in der Nähe für mein Päuschen ...

Habe mir schon mal eine Suchhilfe für geeignete Regiomaten gebastelt: Karte mit eingezeichneten Friedhöfen (rot schraffierte Kreisfläche) und Regiomaten (gelb schraffierte Kreisfläche). Achtung, dort tauchen zunächst keine Friedhöfe auf, die als "amenity=grave_yard" kartiert sind (Lamme, ...)! Wird noch weiter entwickelt!

War toll, wir müssen mehr Kartoffeln essen, damit ich bald wieder ...


Hier noch mal ein Track-Darstellung, auf der man schön meinen Spurt (rote Farbe) nach der Wildschweinbegegnung (grün – ich ließ sie passieren) erkennt.

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