Beispiel-Photo eines Sprayparks in Florida (Wikimedia Commons)
Der Wasserspielplatz in der Weststadt ist deutlich in die Jahre gekommen, und das Spielangebot ist teilweise nicht mehr funktionstüchtig. Deshalb soll aus dem Wasserspielplatz mit seinen drei Wasserspielgeräten aus den 1970er Jahren ein moderner Spraypark werden, der neben einem vielfältigen Wasserspielangebot auch weitere Spielgeräte und attraktive Aufenthaltsbereiche umfasst.
Die Gestaltung des geplanten Spielplatzes steht unter dem Thema „Amazonas“, mit Spielgeräten in Form eines Krokodils, eines Flamingos und einer Anakonda, sowie weiteren Elementen wie einem Seerosen-Wipper, blattüberdachten Hängeschaukeln, Spiel- und Klettertieren in Form von Fröschen und Schildkröten und Grashalmbänken. Im Wasserspielbereich soll zukünftig ein breit gefächertes Spielangebot für Erfrischung sorgen. Hier sind sowohl Bodendüsen als auch Wasserspielgeräte mit Wasserspritzen von oben und den Seiten vorgesehen. Dadurch finden sowohl jüngere und vorsichtigere Kinder als auch mutigere Mädchen und Jungen ein entsprechendes sommerliches Spielangebot. Die Investition in kinderreichen Weststadt schafft zugleich einen Bereich, in dem an heißen Sommertagen Abkühlung möglich ist, und trägt so zur Stärkung der Klimaresilienz Braunschweigs bei.
Die Neugestaltung des Wasserspielplatzes wird nach aktueller Schätzung rund 996.000 Euro kosten.
Der Gestaltungsentwurf wurde am 15. Juni 2026 im Stadtbezirksrat 221 vorberaten (Ergebnis: einstimmige Zustimmung unter dem Vorbehalt, dass die eingeplanten Fördermittel tatsächlich freigegeben werden) und lag am 16. Juni dem Umwelt- und Grünflächenausschuss zur Entscheidung vor (ungeändert beschlossen!).
Details und Visualisierungen in Beschlussvorlage 26-28675 unter www.braunschweig.de/ratsinfo.
Weil die Ratsinfo-Seite so unzuverlässig funktioniert hier die Dokumente zum Herunterladen:
Stonehenge oder Parkour, das ist die Frage hier (Konfuzius?)
Im Wäldchen zwischen Ludwig-Winter-Straße und Am Queckenberg, Naherholungsraum im Donauviertel, wird in diesen Tagen eine Freizeitsportanlage mit gestaffelten Hindernissen und Kunstfelsen für Parkour-Lauf und Klettern fertiggestellt. Sie wird in den Naturraum integriert, unter Nutzung vorhandener, über 100 Jahre alter Betonfundamente. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum eröffnet die Anlage am Mittwoch, 24. Juni, um 15:30 Uhr. Anschließend zeigen Sportlerinnen und Sportler der Parkour-Szene ihr Können. Die Bürgerinnen und Bürger sind zur Eröffnung eingeladen.
Die Angelegenheit mit dem Gedenkstein ließ mir keine Ruhe, und so bin ich da heute noch mal hin geradelt, um den Gedenkstein zu suchen.
Kein Wunder, dass der mir bisher nicht aufgefallen war, obwohl ich da schon öfters entlang gekommen bin. Steht auf einer eingezäunten Weide, sieht erst mal gar nicht wie ein Gedenkstein aus. Keine Sitzbank, keine weithin sichtbare Inschrift. Nur der seltsame Abfalleimer als Indiz, dass die Stelle womöglich mal zugänglich war. Meine Neugier wuchs.
Auf meine beiden Bärenkumpels ist da Verlass, für ein Abenteuer sind die immer zum haben. Und so warfen sie sich mit dem Rucksack todesmutig auf den untersten Draht des Elektrozauns, so dass ich da gefahrlos "einsteigen" konnte.
Am Gedenkstein nichts unerwartetes. Dass da eine Platte – wahrscheinlich mit Gedenk-Inschrift – fehlt hatte ich bereits vom Weg aus gesehen!
Ich frage mal den Urheber des Photos, ob der auch noch ein Photo nur von der Inschrift hat. Und die Heimatpfleger!
Weiteres gab es da nicht zu entdecken, also radelte ich weiter – mit ein paar kleinen Abstechern (zu den weiteren Abenteuern in Kürze mehr auf rrbd57.de/RainerSeiner26/) nach Hause zum Mittagessen!
Im Lageplan zur Beschlussvorlage - 24-23051 wird das ja als "Insekten-freundliche Staudenpflanzung" am Ostende des Parks ausgewiesen. Hm! Für die Rocky-Mountain-Felsenschrecke?
Insektenfreundlicher Schottergarten?
Allium ...
... oder Agapanthus ...
... oder ganz etwas anderes bei den wenigen Narzissen?
Die NABU-Tipps für einen Insekten-freundlichen Garten gehen jedenfalls in eine ganz andere Richtung!
Und die Bluumen machen größtenteils keinen sehr einheimischen Eindruck! Kenne mich da nicht so aus, aber das Internet sieht da eher Schmucklilien aus Afrika, vielleicht auch Zierlauch ...
Gut, nicht alles, wo Steine liegen, ist das gleich eine Schottergartenkatastrophe. Aber was ich da sehe entspricht sicherlich nicht dem, was man in Fachkreisen so unter "Insektenfreundlich" versteht.
Lesestoff
Ich kann nicht beurteilen, wie treffend die unterschiedlichen Argumentationen sind.
Braunschweig soll Mittel aus der Sportförderung des Bundes, der sogenannten „Sportmilliarde“, erhalten. Die Stadt ist mit dem Projekt „Sanierung der Sporthalle der IGS Wilhelm-Bracke“ für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ ausgewählt worden. Der Haushaltsausschuss des Bundestages entschied am Mittwoch, 22. April, für welche der rund 3.600 bundesweit eingereichten Interessenbekundungen die Kommunen aufgefordert werden sollen, einen formellen Antrag einzureichen. Für die Sanierung der Turnhalle reservierte der Ausschuss eine Fördersumme von 820.000 Euro.
Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum: „Die zugesagte Unterstützung ist starkes und wichtiges Signal für den Schul- und Vereinssport. Fast eine Million Euro sorgt für eine spürbare Entlastung bei diesem Bauprojekt. Schule und Sport zählen zu den Kernbereichen, in die wir auch künftig gezielt investieren. Ich danke den Bundestagsabgeordneten aus der Region, die sich dafür stark gemacht haben.“
Die Sporthalle ist von zentraler Bedeutung für den Schul- und Vereinssport. Neben der Nutzung durch die IGS Wilhelm-Bracke wird sie als eine der wenigen Wettkampfhallen im Stadtgebiet regelmäßig von Sportvereinen genutzt, unter anderem für Badminton, Basketball und Hockey. Zudem kann sie als Versammlungsstätte genutzt werden und hat damit eine besondere Bedeutung für das öffentliche Leben.
Die Sanierung wird die langfristige Nutzung als Schul-, Trainings- und Wettkampfstätte sichern. Geplant ist, die Halle rundum zu erneuern und zu modernisieren. Dies betrifft insbesondere den Hallenboden, die Tribüne, die Trennvorhanganlage und das Dach, welches zudem mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden soll. Umbauten im Blick auf Barrierefreiheit sind ebenso geplant.
So geht es weiter:
Für die Antragstellung ist ein Ratsbeschluss erforderlich, in dem die erforderlichen Eigenmittel für das Projekt zugesichert werden. Hierzu wird die Verwaltung eine Vorlage erstellen, in der auch über den voraussichtlichen Zeitplan informiert wird. Der Antrag wird sodann geprüft, bevor die reservierten Fördermittel bewilligt werden können.