Neuregelung für den Parkplatz war mir bisher nicht aufgefallen, war allerdings mit dem Auto schon eine ganze Weile nicht mehr dort!
Und übersehen kann man die neue Regelung eigentlich kaum, hängt ja an jeder Laterne ein entsprechender Hinweis. Für mich ist die Zeitbeschränkung "1 Stunde" kein Problem, ich parke eher immer nur ein paar Minuten (Paket abgeben) bis vielleicht 20 Minuten.
Ich erinnere mich, dass bei den Überlegungen und Diskussionen zu Straße „Im Wasserkamp“ wird erneuert damals die Befürchtung geäußert wurde, Anwohner könnten während der Bauphase mit Vollsperrung der Straße eben den Parkplatz als Privatparkplatz missbrauchen. Ob es jetzt einen konkreten Anlass für die "Verschärfung" gibt oder das nur dem allgemeinen Trend folgt, auf solchen Einkaufs-Parkplätzen gegen Dauerparker vorzugehen, weiß ich nicht.
Die meisten Informationen gibt es natürlich "aus erster Hand" auf der Projekt-Webseite www.rikschamobil-braunschweig.de! Hier nur ein paar Stichpunkte!
Neben "Spazierfahrten für hochbetagte Familienangehörige" gibt es noch viele andere tolle Einsatzmöglichkeiten für die Rikscha:
Rikscha-Picknick
Lebenspartner•in wegen einer Verletzung vorübergehend nicht "radfahrtauglich"? Na, dann wird die Einkaufs- und Picknickfahrt halt eben mit der Rikscha erledigt. Ein Beispiel hier!
Kind einer "eingefleischten Radfahrerfamilie" sollte natürlich mit dem Fahrrad zu den Feierlichkeiten fahren, aber die Festtagskleidung ...
Sicher noch etliche andere mehr!
Es stehen mehrere geschulte Fahrerinnen und Fahrer bereit, anders als bei "Radeln ohne Alter" liegt bei RikschaMobil aber der Fokus mehr auf Fahrten mit Angehörigen oder Freunden / Freundinnen als Rikschapiloten. Die Rikscha hat elektrische Antriebsunterstützung, die körperlichen Anforderungen sind also zu bewältigen. Und eine Einweisung für Neupiloten "gehört natürlich zum Service"!
Interessiert, als Fahrer, Familie, Passagier, ... ?
Der Weg ist frei für eine neue Kindertagesstätte in der Weststadt. Der Verwaltungsausschuss hat gestern das Raumprogramm der künftigen KitaUnstrutstraßebeschlossen. So sollen dringend benötigte Betreuungsplätze in der Weststadt geschaffen werden. Zugleich handelt es sich um ein Pilotprojekt: Die Kita soll in einer seriellen modularen Bauweise errichtet werden. Die Beschaffung übernimmt ein Totalunternehmer. Die Gesamtkosten werden auf eine maximale Summe von 10 Millionen Euro als Festpreisangebot festgelegt. Die entsprechende Ausschreibung soll in Kürze erfolgen.
In der Weststadt besteht ein großer Bedarf an zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen. Im Vergleich zu anderen Stadtbezirken weist der Stadtteil den höchsten Fehlbedarf auf. Laut Kita-Kompass 2025/2026 fehlen 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote liegt mit 31,1 Prozent im Krippenbereich und 93,5 Prozent im Kindergartenbereich deutlich unter den städtischen Zielvorgaben von 45 bzw. 102 Prozent.
„Ich freue mich sehr, dass die Politik unseren Plänen für die Schaffung neuer Betreuungsplätze in der Weststadt zugestimmt hat, die dringend benötigt werden. Wir haben eine Lösung gefunden, die den Bedarfen vor Ort, einer modernen Bauweise und den haushälterischen Anforderungen gerecht wird“, sagt Dr. Christina Rentzsch, Dezernentin für Soziales, Schule, Gesundheit und Jugend. „Mit der neuen Kindertagesstätte Unstrutstraße verbessern wir die soziale Infrastruktur und die Voraussetzungen für Familien und Kinder im Stadtteil deutlich.“
Die neue Kita wird Platz für drei Krippengruppen, eine Integrationsgruppe und eine Kindergartengruppe bieten und in direkter Nachbarschaft zu den bestehenden Einrichtungen Ilmenaustraße und Muldeweg errichtet. Dies ermöglicht Synergieeffekte im Kita-Alltag. Die Trägerschaft wird der Caritasverband Braunschweig als Ersatz für die in absehbarer Zeit abgängige Kita St. Kjeld im westlichen Ringgebiet übernehmen. Zusätzlich zu den drei bestehenden Gruppen wird das Platzangebot um zwei Gruppen ergänzt. Baubeginn soll 2028 sein, Fertigstellung 2030. Der Rat der stadt Braunschweig muss dem Projekt noch zustimmen!
Das Raumprogramm der neuen Kita orientiert sich an den Vorgaben für Kita-Neubauten und wurde um einen abgeschlossenen Essbereich erweitert. Mit diesem 50 Quadratmeter großen Raum soll den Kindern nicht nur gesunde Ernährung nähergebracht werden, sondern sie sollen auch wichtige Sozial- und Alltagskompetenzen lernen.
Beispiel-Photo eines Sprayparks in Florida (Wikimedia Commons)
Der Wasserspielplatz in der Weststadt ist deutlich in die Jahre gekommen, und das Spielangebot ist teilweise nicht mehr funktionstüchtig. Deshalb soll aus dem Wasserspielplatz mit seinen drei Wasserspielgeräten aus den 1970er Jahren ein moderner Spraypark werden, der neben einem vielfältigen Wasserspielangebot auch weitere Spielgeräte und attraktive Aufenthaltsbereiche umfasst.
Die Gestaltung des geplanten Spielplatzes steht unter dem Thema „Amazonas“, mit Spielgeräten in Form eines Krokodils, eines Flamingos und einer Anakonda, sowie weiteren Elementen wie einem Seerosen-Wipper, blattüberdachten Hängeschaukeln, Spiel- und Klettertieren in Form von Fröschen und Schildkröten und Grashalmbänken. Im Wasserspielbereich soll zukünftig ein breit gefächertes Spielangebot für Erfrischung sorgen. Hier sind sowohl Bodendüsen als auch Wasserspielgeräte mit Wasserspritzen von oben und den Seiten vorgesehen. Dadurch finden sowohl jüngere und vorsichtigere Kinder als auch mutigere Mädchen und Jungen ein entsprechendes sommerliches Spielangebot. Die Investition in kinderreichen Weststadt schafft zugleich einen Bereich, in dem an heißen Sommertagen Abkühlung möglich ist, und trägt so zur Stärkung der Klimaresilienz Braunschweigs bei.
Die Neugestaltung des Wasserspielplatzes wird nach aktueller Schätzung rund 996.000 Euro kosten.
Der Gestaltungsentwurf wurde am 15. Juni 2026 im Stadtbezirksrat 221 vorberaten (Ergebnis: einstimmige Zustimmung unter dem Vorbehalt, dass die eingeplanten Fördermittel tatsächlich freigegeben werden) und lag am 16. Juni dem Umwelt- und Grünflächenausschuss zur Entscheidung vor (ungeändert beschlossen!).
Details und Visualisierungen in Beschlussvorlage 26-28675 unter www.braunschweig.de/ratsinfo.
Weil die Ratsinfo-Seite so unzuverlässig funktioniert hier die Dokumente zum Herunterladen: