Der Eingang war mit gekreuztem Flatterband gesperrt. Wegen Umzug? Oder wegen Müllablagerungen? rechts vom Eingang mittig auf dem Bauzaun hing ein roter mehrsprachiger A4-Hinweis: "das hier sit keine Müllhalde!" – oder so ähnlich. Ich fänd's etwas weltfremd! Wer da Müll loswerden will wird sich nicht von etwas Flatterband abhalten lassen. Entweder durchreißen oder den Müll einfach vor den Eingang stellen. Und wer etwas aussuchen oder brauchbare Dinge ablegen will ...
Am Samstag traf ich dort eine Besucherin – wir waren uns in unserer Ratlosigkeit einig! Und lästerten noch ein wenig über das Brutalismus-Monument in der Nähe!
Klärungsbedarf, ich hake mal nach!
Richtung Zukunft
Und noch was Lustiges!
Der Wegweiser (zum noch nicht existierenden) Friedhof an der Straße (Am Lehmanger) steht schon. Damit sich die Prominenz auf dem Weg zur Baustartzeremonie nicht verfährt? Kläre ich jetzt mal nicht!
Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen wird geschlossen
'request Scenery 8 - CEMETERY' von OCL. Lizenz PD
Für die Bereiche Weststadt und das westliche Ringgebiet wird ein neuer Ortsteilfriedhof gebaut. Bis zur Umsetzung sei es ein langer Weg gewesen, sagte Oberbürgermeister Dr. Kornblum vor Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtteil beim heutigen Baustart. „Umso mehr freue ich mich, dass diese Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen für die Menschen im Westen der Stadt nun geschlossen werden kann.“ Die Verwaltung geht davon aus, dass auf dem neuen Friedhof Begräbnisse voraussichtlich ab Frühjahr 2027 werden stattfinden können.
In dem Einzugsgebiet der Weststadt mit rund 30.000 Einwohnern fehlt seit Jahrzehnten ein entsprechender Friedhof, auch um umliegende kleinere Ortsteilfriedhöfe zu entlasten und um Hinterbliebenen eine stadtteilnahe Friedhofsfläche anbieten zu können. Es gibt in Braunschweig bisher 16 Ortsteilfriedhöfe in städtischer Verwaltung. Geplant ist in der Weststadt jetzt eine Anlage mit einer Größe von rund 22.000 m², die auch eine Feierhalle in Modulbauweise mit Platz für 60 Personen und ein Nebengebäude umfassen soll. Insgesamt stehen für die Einrichtung des neuen Friedhofs zwei Millionen Euro zur Verfügung.
Sieht man von vereinzelten Erweiterungen bestehender Ortsteilfriedhöfe ab, so ist der Bau des Westfriedhofs der erste Neubau eines städtischen Friedhofs seit der Erschließung des neuen Teils des Stadtfriedhofs Anfang der 1970er Jahre in Braunschweig.
Alle gängigen Bestattungsarten werden angeboten. In einem ersten Schritt wird die grundlegende Infrastruktur geschaffen und eine Grundbepflanzung angelegt. Dazu zählen vor allem die Hauptwege, die Außeneinfriedung entlang der Grundstücksgrenze und der Bau u.a. der Feierhalle, des Nebengebäudes mit sogenanntem „Pastorenzimmer“, Lagerraum und einer behindertengerechten Toilette, sowie die Einrichtung von Wasserzapfstellen und eines Besucherparkplatz mit behindertengerechten Stellplätzen und Fahrradständern.
Etwa 120 Bäume werden gepflanzt, sowie 131 Solitärgehölze und 1.450 Sträucher.
Die zukünftigen Bestattungsflächen werden zunächst temporär als Bienennährflächen eingesät und entwickelt. Damit werden auch die ökologischen Potentiale der Fläche im Sinne der Biodiversität genutzt.
Also ich war nie so richtig wild auf einen Weststadtfriedhof. Wüsste eine Menge Dinge, die mir wichtiger wären. Nicht erwähnt wird, dass es auch viel Kritik am Bau des Friedhofes:
Zumindest nach derzeitigem Stand ist der Friedhof nicht so richtig gut erreichbar. Sonntags fährt die Buslinie 423 dort nicht ...
Und wenn die 423 fährt ist es immer noch fast ein halber Kilometer von der Bushaltestelle bis zum Friedhofseingang.
Die Friedhofsverwaltung der evangelisch-lutherischen Propstei erachtet die bestehenden Friedhofsflächen als ausreichend
Der Bürgerverein sah das anders, sammelte bei einer Aktion ein paar hundert Befürworter-Unterschriften.
<😏>Na immerhin gibt es "behindertengerechte Fahrradständer"</😏>
Im Einsteigerkurs lernen Seniorinnen und Senioren den sicheren Umgang mit der Calisthenics-Anlage. Gezeigt werden einfache Übungen zur Förderung von Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht – ganz ohne Leistungsdruck. Das Training erfolgt in entspannter Atmosphäre, angepasst an das eigene Tempo. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Zielgruppe: Erwachsene ab 50 Jahre, Anfänger, Inklusiv: Ja, Besonderes: Bitte eine Matte, ein Handtuch und genug zu trinken mitbringen. / Anbieter: MTV Braunschweig, 0531 49218, info@mtv-bs.de
Und da frage ich mich – ob man wohl so einen Grundkurs auch da im Hochspannungspark machen könnte?
Grundkurs Calisthenics im Hochspannungspark
Habe (bei meinen seltenen Besuchen) da noch nie jemanden dran turnen sehen, aber vielleicht wäre so ein Kursangebot ja ein Anschubs? Verglichen mit den eingeführten Bürgersport-Veranstaltungen in Bürger- und Prinzenpark wäre da sicher etwas mehr Werbeaufwand, ggf. Anmeldung etc. erforderlich, aber fragen könnte man da ja mal.
Am Gelände der ehemaligen Gärtnerei Zobel sah ich Anfang der Woche einen Hinweis auf die (Bau-) Firma STRABAG stehen, mit Richtungspfeil in das Gelände. Baustromverteiler, Maschinen, Wände und Fenster fehlen, irgendetwas findet da statt. Ich weiß noch nichts genaueres, hake mal nach.
... vom Donauknoten
Dort an der Gabelung Donaustraße - Münchenstraße - Elbestraße findet derzeit eine Verkehrszählung statt. Ich versuchte, näheres dazu herauszubekommen, konnte aber telefonisch nur erfahren:
Ich hörte vorhin auf Radio Okerwelle in den Nachrichten aus der Region, dass der wegen der Baumaßnahmen ("Juwel" ...) seit letztem März gesperrte Teilstück des Parks zwischen Donaustraße und Am Lehmanger sei wieder zugänglich. Ich schaue mir das die Tage mal an, wir bekommen ja Radfahrwetter!
Womöglich öffentlicher Bücherschrank wieder zugänglich?
Wir sind immer wieder mal mit dem Tandem am Bauzaun "gestrandet", weil wir (na gut – ich!) nicht an die Baustelle gedacht hatten. Dass wir die "Wellenbahn" mal mit dem Tandem befahren glaube ich eher nicht. Vielleicht was für die Rikscha von "Radeln ohne Alter" bei der Alerdsstiftung 😉? Aber die Picknickplätze werden wir sicherlich mal ausprobieren.
Die Baustelle im Hochspannungspark ...
... wird gleich als Sperrmüllentsorungsmöglichkeit missbraucht.