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Fassadenschmuck?

Falls sich Spaziergänger•innen im Hochspannungspark wundern ...

... warum etliche Flatterbänder an der Haus-Fassade hängen ...

(Inzwischen sind es noch ein paar mehr)

Vielleicht:

    Passionsprobleme?
  • Vergessene Halloween- / Silvester- Geistervertreibungsutensilien?
  • Impressionistischer Osterschmuck?
  • Ganz etwas anderes?

Es ist Ganzetwasanderes – Probleme mit einem liebestollen Specht! Mehr dazu hier!

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Der Kindergartengehweg Lechstraße 61/a …

... ist in beklagenswertem Zustand:

Experiment gescheitert und halbherzig abgebrochen❔

Wie es dazu kam:

In einer Bezirksbürgermeistermitteilung1 wurde unter der Übeschrift 'Wendehammer Lechstraße...' erwähnt, dass die beiden KiTa-Leiterinnen Kindergefährdung durch fahrende Autos unvernünftiger Eltern beklagten. Die Pollerabsperrung war wohl wenig wirksam, Vorverlegung zur Einfahrt wurde empfohlen. Mehr fand ich dazu in der Ratsinfo nicht. Ergebnisse des Ortstermins? Entscheidungsgrundlage?

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Bei Regen – eher Seenlandschaft! Nicht einladend

Die Pollervorverlegung wurde wohl verworfen, nach meiner Erinnerung standen die "schon immer" am heutigen Standort. Aber ein Gehweg wurde "aufgemalt" – und ein entsprechendes Verkehrszeichen am Trafohäuschen aufgestellt.

Bisher dachte ich, die zusätzliche Gehwegkennzeichnung sei so eine Art freundliche Zusatzmaßnahme. Aber aktuelle Recherche "aus gegebenem Anlass" deutet darauf hin, dass da eh "eigentlich" ein Gehweg sein muss, da "angebauten Straße"2! Ich werde versuchen, mich da zur Rechtslage noch etwas schlauer zu machen.

Jedenfalls, die eh schon schlechte Wirksamkeit der Maßnahme – der aufgemalte Gehweg wird von Eltern und anderen gern als Parkstreifen benutzt – wird sicherlich besser, wenn das die Gehwegkennzeichnung kaum noch sichtbar ist. "Ein Gehweg ist, was man als solchen erkennt."! Und ...

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Und da besteht dann noch das Problem für Fußgänger, die aus dem Hochspannungspark kommen. "Eigentlich" besteht Benutzungspflicht für Gehwege2. Aber nach meiner Erinnerung (ich schaue noch mal nach) gibt es in der Richtung kein Hinweisschild "Verkehrszeichen 239". Und natürlich: mich eingeschlossen – geht hier entlang 197 m, wenn das auch mit 160 m machbar ist! In einem Bereich, wo ab der Pollersperre eigentlich eh schon mal fast nie Autoverkehr ist. Aber natürlich Rad- und Elektrotretroller-Verkehr!

Lesestoff

Fußnoten

  1. RatsInfo des Bezirksbürgermeisters 'Wendehammer Lechstraße vor Kitas „Mittenmank“ und „Arche Noah“' Mi., 25.11.2020 ↩
  2. Gehwege: Grundlage des Fußverkehrs ↩
  3. StVO § 25 – Fußgänger ↩

Ist ja immer ein Highlight. Und ich bin wie jedes Jahr gespannt ...

Und nun geht es Los!

Dachte ich Sonntag, aber ... – ach was!

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Eigentlich ja schön – siehe rechts!
Aber dann, wenn die Narzissen blühen, geht es wieder los! Hier hinter der OGS Altmühlstraße ist so ein "Illegales-Blumenpflücken-Hotspot". Kinder und Erwachsene gleichermaßen bedienen sich, Pflücken Blumen für die heimische Blumenvase. Oder haben dann doch keine Lust mehr und werfen die eben gepflückten Narzissen einfach wieder weg.

So sieht das dann aus:

Tja, ich dachte, ich hätte vom letzten Jahr Photos der geplünderten Beete, finde aber nichts

Nur welche von "Erntehelfern":

Und nun?

Ist auch wieder nicht so ganz einfach. Zwar sagt die Satzung über die Benutzung der öffentlichen Park- und Grünanlagen ... klar:

(3) In den Park- und Grünanlagen sowie auf Spielflächen ist es untersagt,

  • a) diese zu beschädigen oder zu verändern,
  • b) Pflanzen oder Pflanzenteile zu entnehmen, zu schädigen, zu zerstören oder einzubringen,
  • c) diese mit Kraftfahrzeugen aller Art zu befahren, ...
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Aber das wortwörtlich umsetzen zu wollen wäre vielleicht dann doch etwas weltfremd. Wenn ich im Vorbeigehen 2 Brombeeren nasche entnehme ich Pflanzenteile. Aber Mundraub-Aktionen werden seitens der Stadt BS stillschweigend geduldet, wie ich erfuhr. Wenn sich die "Räuber" an die Mundraub-Regeln halten. Also was denn nun?

Aber auch klar, wenn da jemand einfach seine Weihnachtsbaum-Tanne im Park absägt, das ist definitiv rechtlich verboten – und asozial. Wo läuft denn da die Grenze zwischen den Extremen❓ Klar, ist nun auch kein Weltuntergang, wenn (ganz gelegentlich) mal jemand eine einzelne Narzisse pflückt. Aber wenn das so ausartet, dass hinterher auf so einem Streifen wie oben auf dem Photo gezeigt nur noch einzelne Narzissen statt des "Dickichts" stehen, dann läuft da etwas falsch. Ist wie mit Zigarettenkippen in der Landschaft und vielen anderen Angelegenheiten: Jeder denkt "Ach, meine eine ... macht doch nix". Erst mal nicht ganz falsch, aber wenn (fast) jeder so eine Ausnahme für sich in Anspruch nimmt, wird es fatal.

Ich denke, da muss auf jeden Fall das Bewusstsein der (meisten) Menschen (jeden Alters) geschärft werden

Pädagogik ist nun nicht gerade meine Kernkompetenz, und eigentlich wollte ich schon den ganzen Winter über versuchen, Leute, die da mehr von verstehen, für das Thema zu gewinnen, aber wie das dann immer so geht ... Bisher nullkommanix gemacht. Aber morgen will ich mal loslegen. Die Grundschule, VHS, Jugendumwltpark, Soziale Stadt Donauviertel, Grünflächenamt, Weststadtbekannte, ... Mal sehen, wer sich alles begeistern lässt – für ein paar kleine, aber sichtbare Aktionen. Dabe soll es nicht darum gehen "Verbote durchzusetzen", sondern Achtsamkeit zu wecken, Menschen jeden alters dafür zu begeistern, etwas für sich und alle anderen zu bewahren. Ich bin skeptisch, aber nicht ohne Hoffnung! "Schaun mer mal, dann sehn mer scho." (Konfuzius😉?)


Literatur

  1. Satzung über die Benutzung der öffentlichen Park- und Grünanlagen der Stadt Braunschweig (Park- und Grünanlagensatzung) vom 27. Juni 2023
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