Das Grundstück der ehemaligen Gärtnerei Zobel, Am Lehmanger 14, ist seit längerer Zeit nicht genutzt und die Gebäude stehen leer. Vier Planungsbüros mit Expertise in Städtebau und Architektur haben Ideen für die Entwicklung eingereicht. Neben Wohnen spielen Themen wie klimagerechte Stadtentwicklung, Mobilität und die Ortsidentität eine Rolle.
Für alle Interessierten findet am Donnerstag, 20. August, um 18 Uhr, im Haus der Begegnung in der Donaustraße 17A der Stadt eine Veranstaltung unter dem Titel „Ideenrunde – Grundstücksentwicklung Am Lehmanger 14 / Zobel“ mit Vertreterinnen und Vertretern statt. Es werden Ideenskizzen vorgestellt und es besteht die Gelegenheit, Anregungen, Ideen und Einschätzungen zu den Ansätzen einzubringen.
🚌🚊 Anreise mit ÖPNV (Startpunkt bitte nach eigenem Bedarf anpassen)
" ... mit Vertreterinnen und Vertretern ..." – ist das wieder so eine dubiose Verkaufsveranstaltung, und dann kommen die Großeltern mit 'nem "Saugblaser Heinzelmann" unter'm Arm heim? – SCNR
Der Eingang war mit gekreuztem Flatterband gesperrt. Wegen Umzug? Oder wegen Müllablagerungen? rechts vom Eingang mittig auf dem Bauzaun hing ein roter mehrsprachiger A4-Hinweis: "das hier sit keine Müllhalde!" – oder so ähnlich. Ich fänd's etwas weltfremd! Wer da Müll loswerden will wird sich nicht von etwas Flatterband abhalten lassen. Entweder durchreißen oder den Müll einfach vor den Eingang stellen. Und wer etwas aussuchen oder brauchbare Dinge ablegen will ...
Am Samstag traf ich dort eine Besucherin – wir waren uns in unserer Ratlosigkeit einig! Und lästerten noch ein wenig über das Brutalismus-Monument in der Nähe!
Klärungsbedarf, ich hake mal nach!
Richtung Zukunft
Und noch was Lustiges!
Der Wegweiser (zum noch nicht existierenden) Friedhof an der Straße (Am Lehmanger) steht schon. Damit sich die Prominenz auf dem Weg zur Baustartzeremonie nicht verfährt? Kläre ich jetzt mal nicht!
Der Spielplatz Möhlkamp (etwa hier) im Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ wird umfassend modernisiert und attraktiver gestaltet, um einen sicheren, zeitgemäßen und abwechslungsreichen Spiel- und Aufenthaltsort für Kinder und Familien zu schaffen. Es werden unter anderem neue Spielgeräte installiert, Wege und Aufenthaltsbereiche neu angelegt. Die Arbeiten beginnen am Montag, 20. Juli. Während der Bauzeit bleibt der Spielplatz aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt. Dafür bittet die Stadtverwaltung alle kleinen und großen Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis. Ende Oktober soll der neugestaltete Spielplatz wieder feierlich eröffnet werden.
Google-Ki-Bildersuche verortete diese moderne Betoninstallation in einem Park von Vysoké Mýto und sah in ihr ein funktionales Möbelstück als Skulptur im öffentlichen Raum. "Es handelt sich dabei um eine offene Struktur aus vertikalen Betonelementen, die Räume definiert. Eine Nutzung als Garderobe oder Ablage erscheint möglich. Und die minimalistische Gestaltung des Werks betont die industrielle Ästhetik von Stahl und insbesondere Beton."
Und ich hab' gedacht, das wär' der neue Gabenzaun.
Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen wird geschlossen
'request Scenery 8 - CEMETERY' von OCL. Lizenz PD
Für die Bereiche Weststadt und das westliche Ringgebiet wird ein neuer Ortsteilfriedhof gebaut. Bis zur Umsetzung sei es ein langer Weg gewesen, sagte Oberbürgermeister Dr. Kornblum vor Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtteil beim heutigen Baustart. „Umso mehr freue ich mich, dass diese Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen für die Menschen im Westen der Stadt nun geschlossen werden kann.“ Die Verwaltung geht davon aus, dass auf dem neuen Friedhof Begräbnisse voraussichtlich ab Frühjahr 2027 werden stattfinden können.
In dem Einzugsgebiet der Weststadt mit rund 30.000 Einwohnern fehlt seit Jahrzehnten ein entsprechender Friedhof, auch um umliegende kleinere Ortsteilfriedhöfe zu entlasten und um Hinterbliebenen eine stadtteilnahe Friedhofsfläche anbieten zu können. Es gibt in Braunschweig bisher 16 Ortsteilfriedhöfe in städtischer Verwaltung. Geplant ist in der Weststadt jetzt eine Anlage mit einer Größe von rund 22.000 m², die auch eine Feierhalle in Modulbauweise mit Platz für 60 Personen und ein Nebengebäude umfassen soll. Insgesamt stehen für die Einrichtung des neuen Friedhofs zwei Millionen Euro zur Verfügung.
Sieht man von vereinzelten Erweiterungen bestehender Ortsteilfriedhöfe ab, so ist der Bau des Westfriedhofs der erste Neubau eines städtischen Friedhofs seit der Erschließung des neuen Teils des Stadtfriedhofs Anfang der 1970er Jahre in Braunschweig.
Alle gängigen Bestattungsarten werden angeboten. In einem ersten Schritt wird die grundlegende Infrastruktur geschaffen und eine Grundbepflanzung angelegt. Dazu zählen vor allem die Hauptwege, die Außeneinfriedung entlang der Grundstücksgrenze und der Bau u.a. der Feierhalle, des Nebengebäudes mit sogenanntem „Pastorenzimmer“, Lagerraum und einer behindertengerechten Toilette, sowie die Einrichtung von Wasserzapfstellen und eines Besucherparkplatz mit behindertengerechten Stellplätzen und Fahrradständern.
Etwa 120 Bäume werden gepflanzt, sowie 131 Solitärgehölze und 1.450 Sträucher.
Die zukünftigen Bestattungsflächen werden zunächst temporär als Bienennährflächen eingesät und entwickelt. Damit werden auch die ökologischen Potentiale der Fläche im Sinne der Biodiversität genutzt.
Also ich war nie so richtig wild auf einen Weststadtfriedhof. Wüsste eine Menge Dinge, die mir wichtiger wären. Nicht erwähnt wird, dass es auch viel Kritik am Bau des Friedhofes:
Zumindest nach derzeitigem Stand ist der Friedhof nicht so richtig gut erreichbar. Sonntags fährt die Buslinie 423 dort nicht ...
Und wenn die 423 fährt ist es immer noch fast ein halber Kilometer von der Bushaltestelle bis zum Friedhofseingang.
Die Friedhofsverwaltung der evangelisch-lutherischen Propstei erachtet die bestehenden Friedhofsflächen als ausreichend
Der Bürgerverein sah das anders, sammelte bei einer Aktion ein paar hundert Befürworter-Unterschriften.
<😏>Na immerhin gibt es "behindertengerechte Fahrradständer"</😏>