Der Eingang war mit gekreuztem Flatterband gesperrt. Wegen Umzug? Oder wegen Müllablagerungen? rechts vom Eingang mittig auf dem Bauzaun hing ein roter mehrsprachiger A4-Hinweis: "das hier sit keine Müllhalde!" – oder so ähnlich. Ich fänd's etwas weltfremd! Wer da Müll loswerden will wird sich nicht von etwas Flatterband abhalten lassen. Entweder durchreißen oder den Müll einfach vor den Eingang stellen. Und wer etwas aussuchen oder brauchbare Dinge ablegen will ...
Am Samstag traf ich dort eine Besucherin – wir waren uns in unserer Ratlosigkeit einig! Und lästerten noch ein wenig über das Brutalismus-Monument in der Nähe!
Klärungsbedarf, ich hake mal nach!
Richtung Zukunft
Und noch was Lustiges!
Der Wegweiser (zum noch nicht existierenden) Friedhof an der Straße (Am Lehmanger) steht schon. Damit sich die Prominenz auf dem Weg zur Baustartzeremonie nicht verfährt? Kläre ich jetzt mal nicht!
Der Spielplatz Möhlkamp (etwa hier) im Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ wird umfassend modernisiert und attraktiver gestaltet, um einen sicheren, zeitgemäßen und abwechslungsreichen Spiel- und Aufenthaltsort für Kinder und Familien zu schaffen. Es werden unter anderem neue Spielgeräte installiert, Wege und Aufenthaltsbereiche neu angelegt. Die Arbeiten beginnen am Montag, 20. Juli. Während der Bauzeit bleibt der Spielplatz aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt. Dafür bittet die Stadtverwaltung alle kleinen und großen Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis. Ende Oktober soll der neugestaltete Spielplatz wieder feierlich eröffnet werden.
Google-Ki-Bildersuche verortete diese moderne Betoninstallation in einem Park von Vysoké Mýto und sah in ihr ein funktionales Möbelstück als Skulptur im öffentlichen Raum. "Es handelt sich dabei um eine offene Struktur aus vertikalen Betonelementen, die Räume definiert. Eine Nutzung als Garderobe oder Ablage erscheint möglich. Und die minimalistische Gestaltung des Werks betont die industrielle Ästhetik von Stahl und insbesondere Beton."
Und ich hab' gedacht, das wär' der neue Gabenzaun.
Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen wird geschlossen
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Für die Bereiche Weststadt und das westliche Ringgebiet wird ein neuer Ortsteilfriedhof gebaut. Bis zur Umsetzung sei es ein langer Weg gewesen, sagte Oberbürgermeister Dr. Kornblum vor Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtteil beim heutigen Baustart. „Umso mehr freue ich mich, dass diese Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen für die Menschen im Westen der Stadt nun geschlossen werden kann.“ Die Verwaltung geht davon aus, dass auf dem neuen Friedhof Begräbnisse voraussichtlich ab Frühjahr 2027 werden stattfinden können.
In dem Einzugsgebiet der Weststadt mit rund 30.000 Einwohnern fehlt seit Jahrzehnten ein entsprechender Friedhof, auch um umliegende kleinere Ortsteilfriedhöfe zu entlasten und um Hinterbliebenen eine stadtteilnahe Friedhofsfläche anbieten zu können. Es gibt in Braunschweig bisher 16 Ortsteilfriedhöfe in städtischer Verwaltung. Geplant ist in der Weststadt jetzt eine Anlage mit einer Größe von rund 22.000 m², die auch eine Feierhalle in Modulbauweise mit Platz für 60 Personen und ein Nebengebäude umfassen soll. Insgesamt stehen für die Einrichtung des neuen Friedhofs zwei Millionen Euro zur Verfügung.
Sieht man von vereinzelten Erweiterungen bestehender Ortsteilfriedhöfe ab, so ist der Bau des Westfriedhofs der erste Neubau eines städtischen Friedhofs seit der Erschließung des neuen Teils des Stadtfriedhofs Anfang der 1970er Jahre in Braunschweig.
Alle gängigen Bestattungsarten werden angeboten. In einem ersten Schritt wird die grundlegende Infrastruktur geschaffen und eine Grundbepflanzung angelegt. Dazu zählen vor allem die Hauptwege, die Außeneinfriedung entlang der Grundstücksgrenze und der Bau u.a. der Feierhalle, des Nebengebäudes mit sogenanntem „Pastorenzimmer“, Lagerraum und einer behindertengerechten Toilette, sowie die Einrichtung von Wasserzapfstellen und eines Besucherparkplatz mit behindertengerechten Stellplätzen und Fahrradständern.
Etwa 120 Bäume werden gepflanzt, sowie 131 Solitärgehölze und 1.450 Sträucher.
Die zukünftigen Bestattungsflächen werden zunächst temporär als Bienennährflächen eingesät und entwickelt. Damit werden auch die ökologischen Potentiale der Fläche im Sinne der Biodiversität genutzt.
Also ich war nie so richtig wild auf einen Weststadtfriedhof. Wüsste eine Menge Dinge, die mir wichtiger wären. Nicht erwähnt wird, dass es auch viel Kritik am Bau des Friedhofes:
Zumindest nach derzeitigem Stand ist der Friedhof nicht so richtig gut erreichbar. Sonntags fährt die Buslinie 423 dort nicht ...
Und wenn die 423 fährt ist es immer noch fast ein halber Kilometer von der Bushaltestelle bis zum Friedhofseingang.
Die Friedhofsverwaltung der evangelisch-lutherischen Propstei erachtet die bestehenden Friedhofsflächen als ausreichend
Der Bürgerverein sah das anders, sammelte bei einer Aktion ein paar hundert Befürworter-Unterschriften.
<😏>Na immerhin gibt es "behindertengerechte Fahrradständer"</😏>
Die Stadt Braunschweig erhält in diesem Jahr knapp 1,6 Millionen Euro vom Bund und Land Niedersachsen für die laufenden Städtebaufördergebiete „Bahnstadt“ und „Donauviertel“. Das hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen bekannt gegeben.
„Das bedeutet eine große Unterstützung für die Weiterentwicklung und Verschönerung der Stadtteile“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Viel Rückenwind für diese wichtigen Großprojekte der Stadtentwicklung.“
Das 82 Hektar große Fördergebiet „Bahnstadt – Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erhält im Jahr 2026 Fördermittel in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro. Zusammen mit dem städtischen Eigenanteil stehen somit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro in 2026 zur Verfügung. Ziel der Förderung ist die Neustrukturierung bislang untergenutzter Flächen durch eine innovative Mischung verschiedener Nutzungen, die Schaffung attraktiver Grün- und Freiräume sowie die Entwicklung zukunftsorientierter Mobilitätsangebote.
Auf diese Weise sollen drohende Funktionsverluste in Stadtquartieren verhindert und bestehende Defizite nachhaltig behoben werden. Mit Einsatz bisheriger Fördermittel konnten bereits die Sanierungen der Tannenberg-, Tilsit- und Masurenstraße finanziert werden. Ebenso flossen Fördermittel in den Abbruch eines Schießstandes an der Ackerstraße. Der Wettbewerb „Urbanes Quartier am Hauptgüterbahnhof“ brachte dank des Einsatzes von Städtebaufördermitteln spannende Ideen für das zukünftige Stadtquartier in der Bahnstadt. In naher Zukunft wird zudem der Neubau eines Spielplatzes im Bebelhof abgeschlossen sein und der Wettbewerb für die Hauptbahnhof-Südseite ausgelobt werden. Auch das Schwammstadtkonzept für die Bahnstadt befindet sich in finaler Erarbeitung. Im Bereich Bebelhof laufen die planungsrechtlichen Vorbereitungen für den Bebauungsplan Schefflerstraße Süd. Zudem soll die Planung für den Brückenschlag Süd, den Lückenschluss des Ringgleises, gestartet werden.
Im Fördergebiet „Soziale Stadt - Donauviertel“, das 2016 in die Städtebauförderung aufgenommen wurde, sind Fördermittel in Höhe von 500.000 Euro bewilligt worden. In Kombination mit den Eigenmitteln der Stadt stehen insgesamt 750.000 Euro in 2026 bereit. Im Donauviertel konnten bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner umgesetzt werden. Zuletzt wurde die Freifläche unter der Hochspannungsleitung, der Hochspannungspark, fertiggestellt und am Tag der Städtebauförderung mit einem großen Fest offiziell eröffnet.
Eine Parcour-Anlage mit Hindernissen und Kletterfelsen wird zudem am 24. Juni im Wäldchen zwischen der Ludwig-Winter-Straße und dem Queckenberg eröffnet. Neben der Parcour-Aanlage wurde auch der ehemalige Trampelpfad befestigt, so dass die Anwohnerinnen und Anwohner ihn nun barrierefrei und sicher nutzen können.
Das ist noch nicht alles: Im Donauviertel sind bereitsweitere Projekte in der Vorbereitung. In diesem Jahr sind unter anderem die Erneuerung und Erweiterung des Spielplatzes Möhlkamp sowie die Sanierung der Straße An den Gärtnerhöfen vorgesehen. Darüber hinaus entwickeln derzeit vier Planungsbüros städtebauliche Ideenskizzen, wie das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Zobel im Lehmanger 14 neugestaltet werden kann.
Die Fördermittel kommen somit direkt den Bürgerinnen und Bürgern zugute und führen zu spürbaren Verbesserungen in ihrem Wohn- und Lebensumfeld.
Für das Sanierungsgebiet „Soziale Stadt – Westliches Ringgebiet“ wurden keine Fördermittel mehr beantragt, da die maximale Höhe der Städtebaufördermittel bereits vom Land bewilligt wurde. Das Sanierungsverfahren mit der Umsetzung der investiven Maßnahmen endet am 30. Juni 2027. Aktuell befinden sich noch neun Maßnahmen in der Planung oder Umsetzung, unter anderem der Johannes-Selenka-Platz, das neue Mütterzentrum am Westbahnhof, der Wasserlehrpfad am Jödebrunnen sowie die Straßenumgestaltungen Kreuzstraße West/Schüßlerstraße und der Westteil der Ekbertstraße. Insgesamt wurden bzw. werden seit der Aufnahme im Jahr 2001 rund 80 öffentliche Maßnahmen umgesetzt. Die Schlussabrechnung der Gesamtmaßnahme muss bis zum 31. Dezember 2027 bei der NBank vorliegen. Die formelle Aufhebung des aktuell verbliebenen Sanierungsgebietes ist für Ende 2027 / Anfang 2028 geplant.