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Stadtputz

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Gemeinsam für eine unvermüllte Weststadt

Am 6. und 7. März 2026 steht ja wieder der alljährliche Braunschweiger Stadtputz an – natürlich auch hier in der Weststadt! +

Dieses Jahr veranstaltet der Stadtteilentwicklungsverein seine Sammelaktion wieder am Nachbarschaftszentrum Elbestraße 45.

Die Abschlussfeier in der Stadt ham'se (der Dr. OB?) uns ja geklaut, aber am NbZ gibt es hinterher immerhin noch geselliges Beisammensein mit lecker Eintopf "vom Lagerfeuer". Sehr empfehlenswert! Und da bekommen Spontansammler – soweit ich weiß, gefragt habe ich noch nicht – zum Sammeln auch noch Handschuhe, Abfallgreifer, ... Bei ALBA gibt's keine mehr? Auf dem Anmeldeformular sehe ich nur Abfall-Sammelsäcke und Handschuhe.

Details zu der Aktion des Stadtteilentwicklungsvereins (Anmeldung?) weiß ich nicht, einfach mal (telefonisch) beim Nachbarschaftszentrum nachfragen. Ich denke, es gibt dort zusätzlich zur Ausrüstung auch noch das Tombolalos, ... Und wer woanders sammeln möchte kann sich hier Abfallgreifer ausleihen und ggf. auch Handschuhe, Abfallsäcke bekommen. Bitte einfach dort über das Portal rechtzeitig reservieren!

Ich werde auf jeden Fall wieder meine "Verkehrsinselreinigung" machen, überlege noch, ob ich auch Schulen etc. wieder bei kleinen Aktionen unterstützen will. Interesse dort war ja in den letzten Jahren eher gering.

Tombolalos, ...

Sonstnochwas?

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Ist ja immer ein Highlight. Und ich bin wie jedes Jahr gespannt ...

Und nun geht es Los!

Dachte ich Sonntag, aber ... – ach was!

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Eigentlich ja schön – siehe rechts!
Aber dann, wenn die Narzissen blühen, geht es wieder los! Hier hinter der OGS Altmühlstraße ist so ein "Illegales-Blumenpflücken-Hotspot". Kinder und Erwachsene gleichermaßen bedienen sich, Pflücken Blumen für die heimische Blumenvase. Oder haben dann doch keine Lust mehr und werfen die eben gepflückten Narzissen einfach wieder weg.

So sieht das dann aus:

Tja, ich dachte, ich hätte vom letzten Jahr Photos der geplünderten Beete, finde aber nichts

Nur welche von "Erntehelfern":

Und nun?

Ist auch wieder nicht so ganz einfach. Zwar sagt die Satzung über die Benutzung der öffentlichen Park- und Grünanlagen ... klar:

(3) In den Park- und Grünanlagen sowie auf Spielflächen ist es untersagt,

  • a) diese zu beschädigen oder zu verändern,
  • b) Pflanzen oder Pflanzenteile zu entnehmen, zu schädigen, zu zerstören oder einzubringen,
  • c) diese mit Kraftfahrzeugen aller Art zu befahren, ...
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Aber das wortwörtlich umsetzen zu wollen wäre vielleicht dann doch etwas weltfremd. Wenn ich im Vorbeigehen 2 Brombeeren nasche entnehme ich Pflanzenteile. Aber Mundraub-Aktionen werden seitens der Stadt BS stillschweigend geduldet, wie ich erfuhr. Wenn sich die "Räuber" an die Mundraub-Regeln halten. Also was denn nun?

Aber auch klar, wenn da jemand einfach seine Weihnachtsbaum-Tanne im Park absägt, das ist definitiv rechtlich verboten – und asozial. Wo läuft denn da die Grenze zwischen den Extremen❓ Klar, ist nun auch kein Weltuntergang, wenn (ganz gelegentlich) mal jemand eine einzelne Narzisse pflückt. Aber wenn das so ausartet, dass hinterher auf so einem Streifen wie oben auf dem Photo gezeigt nur noch einzelne Narzissen statt des "Dickichts" stehen, dann läuft da etwas falsch. Ist wie mit Zigarettenkippen in der Landschaft und vielen anderen Angelegenheiten: Jeder denkt "Ach, meine eine ... macht doch nix". Erst mal nicht ganz falsch, aber wenn (fast) jeder so eine Ausnahme für sich in Anspruch nimmt, wird es fatal.

Ich denke, da muss auf jeden Fall das Bewusstsein der (meisten) Menschen (jeden Alters) geschärft werden

Pädagogik ist nun nicht gerade meine Kernkompetenz, und eigentlich wollte ich schon den ganzen Winter über versuchen, Leute, die da mehr von verstehen, für das Thema zu gewinnen, aber wie das dann immer so geht ... Bisher nullkommanix gemacht. Aber morgen will ich mal loslegen. Die Grundschule, VHS, Jugendumwltpark, Soziale Stadt Donauviertel, Grünflächenamt, Weststadtbekannte, ... Mal sehen, wer sich alles begeistern lässt – für ein paar kleine, aber sichtbare Aktionen. Dabe soll es nicht darum gehen "Verbote durchzusetzen", sondern Achtsamkeit zu wecken, Menschen jeden alters dafür zu begeistern, etwas für sich und alle anderen zu bewahren. Ich bin skeptisch, aber nicht ohne Hoffnung! "Schaun mer mal, dann sehn mer scho." (Konfuzius😉?)


Literatur

  1. Satzung über die Benutzung der öffentlichen Park- und Grünanlagen der Stadt Braunschweig (Park- und Grünanlagensatzung) vom 27. Juni 2023
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Das Würfelgleis

Hatte ich bisher gar nicht von gehört, ist eine vom Land Niedersachsen über LAG / Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement in Niedersachsen geförderte Initiative / Einrichtung123.

Und da gibt es am 10. März ein (anmeldepflichtiges) GWA-Treffen.

Fußnoten

  1. Stadtteilprojekt der Braunschweiger Friedenskirche
  2. Vorstellung in der "Neue Westpost" (März 2025 auf Seite 8)
  3. Projektseite bei LAG .
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Stichwort: GWA, Westring