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Der Bau des neuen Westfriedhofs beginnt

Pressemitteilung der Stadt Braunschweig vom 25.06.2026

  • Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen wird geschlossen
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Für die Bereiche Weststadt und das westliche Ringgebiet wird ein neuer Ortsteilfriedhof gebaut. Bis zur Umsetzung sei es ein langer Weg gewesen, sagte Oberbürgermeister Dr. Kornblum vor Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtteil beim heutigen Baustart. „Umso mehr freue ich mich, dass diese Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen für die Menschen im Westen der Stadt nun geschlossen werden kann.“ Die Verwaltung geht davon aus, dass auf dem neuen Friedhof Begräbnisse voraussichtlich ab Frühjahr 2027 werden stattfinden können.

In dem Einzugsgebiet der Weststadt mit rund 30.000 Einwohnern fehlt seit Jahrzehnten ein entsprechender Friedhof, auch um umliegende kleinere Ortsteilfriedhöfe zu entlasten und um Hinterbliebenen eine stadtteilnahe Friedhofsfläche anbieten zu können. Es gibt in Braunschweig bisher 16 Ortsteilfriedhöfe in städtischer Verwaltung. Geplant ist in der Weststadt jetzt eine Anlage mit einer Größe von rund 22.000 m², die auch eine Feierhalle in Modulbauweise mit Platz für 60 Personen und ein Nebengebäude umfassen soll. Insgesamt stehen für die Einrichtung des neuen Friedhofs zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Sieht man von vereinzelten Erweiterungen bestehender Ortsteilfriedhöfe ab, so ist der Bau des Westfriedhofs der erste Neubau eines städtischen Friedhofs seit der Erschließung des neuen Teils des Stadtfriedhofs Anfang der 1970er Jahre in Braunschweig.

Alle gängigen Bestattungsarten werden angeboten. In einem ersten Schritt wird die grundlegende Infrastruktur geschaffen und eine Grundbepflanzung angelegt. Dazu zählen vor allem die Hauptwege, die Außeneinfriedung entlang der Grundstücksgrenze und der Bau u.a. der Feierhalle, des Nebengebäudes mit sogenanntem „Pastorenzimmer“, Lagerraum und einer behindertengerechten Toilette, sowie die Einrichtung von Wasserzapfstellen und eines Besucherparkplatz mit behindertengerechten Stellplätzen und Fahrradständern.

Etwa 120 Bäume werden gepflanzt, sowie 131 Solitärgehölze und 1.450 Sträucher.

Die zukünftigen Bestattungsflächen werden zunächst temporär als Bienennährflächen eingesät und entwickelt. Damit werden auch die ökologischen Potentiale der Fläche im Sinne der Biodiversität genutzt.


Wer mag kann ja mal die 29seitige "163. Änderung des Flächennutzungsplanes – Friedhof Weststadt" lesen


Also ich war nie so richtig wild auf einen Weststadtfriedhof. Wüsste eine Menge Dinge, die mir wichtiger wären. Nicht erwähnt wird, dass es auch viel Kritik am Bau des Friedhofes:

  • Zumindest nach derzeitigem Stand ist der Friedhof nicht so richtig gut erreichbar. Sonntags fährt die Buslinie 423 dort nicht ...
  • Die Friedhofsverwaltung der evangelisch-lutherischen Propstei erachtet die bestehenden Friedhofsflächen als ausreichend
  • Der Bürgerverein sah das anders, sammelte bei einer Aktion ein paar hundert Befürworter-Unterschriften.

<😏>Na immerhin gibt es "behindertengerechte Fahrradständer"</😏>

Neue(?) Parkordnung auf dem Donauknotenparkplatz

Bei DM, Lidl, Beese, ...

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Parkscheibenhinweise

Neuregelung für den Parkplatz war mir bisher nicht aufgefallen, war allerdings mit dem Auto schon eine ganze Weile nicht mehr dort!

Und übersehen kann man die neue Regelung eigentlich kaum, hängt ja an jeder Laterne ein entsprechender Hinweis. Für mich ist die Zeitbeschränkung "1 Stunde" kein Problem, ich parke eher immer nur ein paar Minuten (Paket abgeben) bis vielleicht 20 Minuten.

Ich erinnere mich, dass bei den Überlegungen und Diskussionen zu Straße „Im Wasserkamp“ wird erneuert damals die Befürchtung geäußert wurde, Anwohner könnten während der Bauphase mit Vollsperrung der Straße eben den Parkplatz als Privatparkplatz missbrauchen. Ob es jetzt einen konkreten Anlass für die "Verschärfung" gibt oder das nur dem allgemeinen Trend folgt, auf solchen Einkaufs-Parkplätzen gegen Dauerparker vorzugehen, weiß ich nicht.


Verwaltungsausschuss beschließt neue Kita Unstrutstraße

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OpenClipart, Lizenz CC0

Pressemeldung der Stadt BS vom 18.06.2026

Der Weg ist frei für eine neue Kindertagesstätte in der Weststadt. Der Verwaltungsausschuss hat gestern das Raumprogramm der künftigen Kita Unstrutstraße beschlossen. So sollen dringend benötigte Betreuungsplätze in der Weststadt geschaffen werden. Zugleich handelt es sich um ein Pilotprojekt: Die Kita soll in einer seriellen modularen Bauweise errichtet werden. Die Beschaffung übernimmt ein Totalunternehmer. Die Gesamtkosten werden auf eine maximale Summe von 10 Millionen Euro als Festpreisangebot festgelegt. Die entsprechende Ausschreibung soll in Kürze erfolgen.

In der Weststadt besteht ein großer Bedarf an zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen. Im Vergleich zu anderen Stadtbezirken weist der Stadtteil den höchsten Fehlbedarf auf. Laut Kita-Kompass 2025/2026 fehlen 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote liegt mit 31,1 Prozent im Krippenbereich und 93,5 Prozent im Kindergartenbereich deutlich unter den städtischen Zielvorgaben von 45 bzw. 102 Prozent.

„Ich freue mich sehr, dass die Politik unseren Plänen für die Schaffung neuer Betreuungsplätze in der Weststadt zugestimmt hat, die dringend benötigt werden. Wir haben eine Lösung gefunden, die den Bedarfen vor Ort, einer modernen Bauweise und den haushälterischen Anforderungen gerecht wird“, sagt Dr. Christina Rentzsch, Dezernentin für Soziales, Schule, Gesundheit und Jugend. „Mit der neuen Kindertagesstätte Unstrutstraße verbessern wir die soziale Infrastruktur und die Voraussetzungen für Familien und Kinder im Stadtteil deutlich.“

Die neue Kita wird Platz für drei Krippengruppen, eine Integrationsgruppe und eine Kindergartengruppe bieten und in direkter Nachbarschaft zu den bestehenden Einrichtungen Ilmenaustraße und Muldeweg errichtet. Dies ermöglicht Synergieeffekte im Kita-Alltag. Die Trägerschaft wird der Caritasverband Braunschweig als Ersatz für die in absehbarer Zeit abgängige Kita St. Kjeld im westlichen Ringgebiet übernehmen. Zusätzlich zu den drei bestehenden Gruppen wird das Platzangebot um zwei Gruppen ergänzt. Baubeginn soll 2028 sein, Fertigstellung 2030. Der Rat der stadt Braunschweig muss dem Projekt noch zustimmen!

Das Raumprogramm der neuen Kita orientiert sich an den Vorgaben für Kita-Neubauten und wurde um einen abgeschlossenen Essbereich erweitert. Mit diesem 50 Quadratmeter großen Raum soll den Kindern nicht nur gesunde Ernährung nähergebracht werden, sondern sie sollen auch wichtige Sozial- und Alltagskompetenzen lernen.


🚌🚊 Anreise zum geplanten Bauplatz mit ÖPNV (Startpunkt bitte nach eigenem Bedarf anpassen)


Braunschweigs Wasserspielplatz soll nun modernisiert werden

Basis: Pressemitteilung der Stadt BS vom 15.06.2026

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Beispiel-Photo eines Sprayparks in Florida (Wikimedia Commons)

Der Wasserspielplatz in der Weststadt ist deutlich in die Jahre gekommen, und das Spielangebot ist teilweise nicht mehr funktionstüchtig. Deshalb soll aus dem Wasserspielplatz mit seinen drei Wasserspielgeräten aus den 1970er Jahren ein moderner Spraypark werden, der neben einem vielfältigen Wasserspielangebot auch weitere Spielgeräte und attraktive Aufenthaltsbereiche umfasst.

Die Gestaltung des geplanten Spielplatzes steht unter dem Thema „Amazonas“, mit Spielgeräten in Form eines Krokodils, eines Flamingos und einer Anakonda, sowie weiteren Elementen wie einem Seerosen-Wipper, blattüberdachten Hängeschaukeln, Spiel- und Klettertieren in Form von Fröschen und Schildkröten und Grashalmbänken. Im Wasserspielbereich soll zukünftig ein breit gefächertes Spielangebot für Erfrischung sorgen. Hier sind sowohl Bodendüsen als auch Wasserspielgeräte mit Wasserspritzen von oben und den Seiten vorgesehen. Dadurch finden sowohl jüngere und vorsichtigere Kinder als auch mutigere Mädchen und Jungen ein entsprechendes sommerliches Spielangebot. Die Investition in kinderreichen Weststadt schafft zugleich einen Bereich, in dem an heißen Sommertagen Abkühlung möglich ist, und trägt so zur Stärkung der Klimaresilienz Braunschweigs bei.

Die Neugestaltung des Wasserspielplatzes wird nach aktueller Schätzung rund 996.000 Euro kosten.

Der Gestaltungsentwurf wurde am 15. Juni 2026 im Stadtbezirksrat 221 vorberaten (Ergebnis: einstimmige Zustimmung unter dem Vorbehalt, dass die eingeplanten Fördermittel tatsächlich freigegeben werden) und lag am 16. Juni dem Umwelt- und Grünflächenausschuss zur Entscheidung vor (ungeändert beschlossen!).

Details und Visualisierungen in Beschlussvorlage 26-28675 unter www.braunschweig.de/ratsinfo.

Weil die Ratsinfo-Seite so unzuverlässig funktioniert hier die Dokumente zum Herunterladen:

Weitere Berichte zum Thema

Photonachweis:


🚌🚊 Anreise mit ÖPNV zum Wasserspielplatz (Startpunkt bitte nach eigenem Bedarf anpassen)


⚠️️ Eichen-Prozessionsspinner ⚠️️

Jetzt auch in der Weststadt❗

Im Hochspannungspark❕

Auf den letzten Metern einer kleinen Radtour nach Salzgitter-Thiede sah ich's hier! Absperrung wegen einer Eiche mit Eichenprozessionsspinner-Befall!

Ist natürlich so direkt auf einem Schulweg (Schulwegplan hier) nicht schön!


Nachtrag: Ein Filmchen

Als Info für Kinder