Braunschweig soll Mittel aus der Sportförderung des Bundes, der sogenannten „Sportmilliarde“, erhalten. Die Stadt ist mit dem Projekt „Sanierung der Sporthalle der IGS Wilhelm-Bracke“ für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ ausgewählt worden. Der Haushaltsausschuss des Bundestages entschied am Mittwoch, 22. April, für welche der rund 3.600 bundesweit eingereichten Interessenbekundungen die Kommunen aufgefordert werden sollen, einen formellen Antrag einzureichen. Für die Sanierung der Turnhalle reservierte der Ausschuss eine Fördersumme von 820.000 Euro.
Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum: „Die zugesagte Unterstützung ist starkes und wichtiges Signal für den Schul- und Vereinssport. Fast eine Million Euro sorgt für eine spürbare Entlastung bei diesem Bauprojekt. Schule und Sport zählen zu den Kernbereichen, in die wir auch künftig gezielt investieren. Ich danke den Bundestagsabgeordneten aus der Region, die sich dafür stark gemacht haben.“
Die Sporthalle ist von zentraler Bedeutung für den Schul- und Vereinssport. Neben der Nutzung durch die IGS Wilhelm-Bracke wird sie als eine der wenigen Wettkampfhallen im Stadtgebiet regelmäßig von Sportvereinen genutzt, unter anderem für Badminton, Basketball und Hockey. Zudem kann sie als Versammlungsstätte genutzt werden und hat damit eine besondere Bedeutung für das öffentliche Leben.
Die Sanierung wird die langfristige Nutzung als Schul-, Trainings- und Wettkampfstätte sichern. Geplant ist, die Halle rundum zu erneuern und zu modernisieren. Dies betrifft insbesondere den Hallenboden, die Tribüne, die Trennvorhanganlage und das Dach, welches zudem mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden soll. Umbauten im Blick auf Barrierefreiheit sind ebenso geplant.
So geht es weiter:
Für die Antragstellung ist ein Ratsbeschluss erforderlich, in dem die erforderlichen Eigenmittel für das Projekt zugesichert werden. Hierzu wird die Verwaltung eine Vorlage erstellen, in der auch über den voraussichtlichen Zeitplan informiert wird. Der Antrag wird sodann geprüft, bevor die reservierten Fördermittel bewilligt werden können.
Waren die schon immer überzählig? Kammirnichtso vor! Werden die ALBA/TorunTex nun öfter geleert? Zusätzliche aufgestellt oder müssen die Nutzer nun weiter laufen? Keine Ahnung! Bei Rat und Verwaltung scheint dieses Detail jedenfalls bisher nicht behandelt worden zu sein.
In der Weststadt soll eine neue Kindertagesstätte entstehen. Die Verwaltung hat jetzt den Gremien das Raumprogramm für den Neubau der Kindertagesstätte Unstrutstraße vorgeschlagen. Mit diesem Pilotprojekt sollen dringend benötigte Betreuungsplätze in der Weststadt geschaffen werden. Die neue Kita soll Platz für drei Krippengruppen, eine Integrationsgruppe und eine Kindergartengruppe bieten. Der Verwaltungsausschuss entscheidet in seiner Sitzung am 17. Juni. Baubeginn für die neue Kita könnte 2028 sein, Fertigstellung 2030.
In der Weststadt besteht ein großer Handlungsbedarf zur Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen. Im Vergleich zu anderen Stadtbezirken weist der Stadtteil den höchsten Fehlbedarf auf. Laut Kita-Kompass 2025/2026 fehlen 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote liegt mit 31,1 Prozent im Krippenbereich und 93,5 Prozent im Kindergartenbereich deutlich unter den städtischen Zielvorgaben von 45 bzw. 102 Prozent.
„Die Schaffung neuer Betreuungsplätze ist nicht nur eine Frage der Zahlen, sondern auch eine soziale Notwendigkeit“, sagt Martin Albinus, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie. „Mit der neuen Kindertagesstätte Unstrutstraße wollen wir ein Zeichen für die Förderung von Familien und Kindern in der Weststadt setzen. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur in einem Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf.“
Die neue Kita soll an der Unstrutstraße in direkter Nachbarschaft zu den bestehenden Einrichtungen Ilmenaustraße und Muldeweg errichtet werden. Dies ermöglicht Synergieeffekte im Kita-Alltag. Die Trägerschaft wird der Caritasverband Braunschweig als Ersatz für die in absehbarer Zeit abgängige1Kita St. Kjeld im westlichen Ringgebiet übernehmen. Zusätzlich zu den drei bestehenden Gruppen wird das Platzangebot um zwei Gruppen ergänzt.
Das Raumprogramm der neuen Kita orientiert sich an den Vorgaben für Kita-Neubauten und wurde um einen abgeschlossenen Essbereich erweitert. Mit diesem 50 Quadratmeter großen Raum soll den Kindern nicht nur gesunde Ernährung nähergebracht werden, sondern auch wichtige Sozial- und Alltagskompetenzen vermittelt werden.
Für zukünftige weitere Kitabauten soll der Neubau der Kita Unstrutstraße als Pilotprojekt durchgeführt werden. Die Kita soll dabei in einer seriellen modularen Bauweise errichtet werden. Die Beschaffung übernimmt ein Totalunternehmer. Technische und juristische Berater werden im Vorfeld über ein offenes Vergabeverfahren eingebunden. Die Gesamtkosten werden auf eine maximale Summe von 10 Millionen Euro als Festpreisangebot festgelegt. Die Mittel sind im Haushalt 2025/2026 veranschlagt.
erzieher.de: Unterschiede Kita, Krippe und Hort (-Gruppen) – Wo du als Erzieher arbeitest
Meine Anmerkung:
Mir ist nicht so recht klar, wo die KiTa entstehen soll, in den Rats-Dokumenten sah ich nichts. Hier?
Ich frage mal nach!
Fußnoten
Ich las in einem Protokoll des Sanierungsbeirats Westliches Ringgebiet auf Seite 2: "Es wird z.Z. geprüft, ob das Gebäude an die heutigen Anforderungen und Bedarfe (räumlich, energetisch) angepasst werden kann oder ein Neubau sinnvoll wäre."
↩
... wurden früher ja in Rekordzeit repariert. Ich rief bei BS-Netz an (08005183763), und hatte den Hörer noch nicht wieder ganz aufgelegt, da sah ich den Reparaturtrupp vom Bürofenster aus schon anrollen 😍
Gut, gab gelegentlich auch mal verwickeltere Fälle, ich erinnere mich noch an ein Astronomie-Zeitschaltuhr-Problem für einen bestimmten Bereich – immer, wenn die Leute da waren, schien alles in Ordnung. Manchmal verpassten die Reparateure den richtigen Zeitpunkt nur um Minuten.
Aber damals hatte ich da noch eine Ansprechpartnerin, wir unterhielten uns darüber, und so im Gespräch nähert man sich dann einer Lösung.
Heutzutage – alles, was auch nur wenig vom Standard-Ablauf, -Verfahren, -Sonstwas abweicht ist praktisch nicht handhabbar für die Verwaltung. Nicht nur, aber auch in BS. Einer der Gründe, warum ich finde, die Stadt sollte mal einen neuen Verwaltungschef ausprobieren 😏
Jedenfalls: Die am 30.3. erstmals bei Defekte Straßenbeleuchtung <beleuchtung@bs-energy.de> gemeldet, war am letzten Donnerstag morgen (9.04.) immer noch kaputt.
Also die Laterne bei Lechstraße 45 ...
... ist noch kaputt!
Hab' gerade noch mal telefonisch dort auf das Problem hingewiesen (immerhin, 22:15 Uhr noch jemand da) und sicherheitshalber noch mal den genauen Ort geklärt. Nicht an der Lechstraße bei Hausnummer 45 sondern am Verbindungsweg bei Hausnummer 45!
Schau'n wir mal ...
Und allmählich geht mir dieses Bildausrichtungs- Seitenverältnis-Problem bei FlatPress doch extrem auf den Zeiger! Aber bitte, dann noch mal mit Gimp zurechtgedreht: