Der Spielplatz Möhlkamp (etwa hier) im Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ wird umfassend modernisiert und attraktiver gestaltet, um einen sicheren, zeitgemäßen und abwechslungsreichen Spiel- und Aufenthaltsort für Kinder und Familien zu schaffen. Es werden unter anderem neue Spielgeräte installiert, Wege und Aufenthaltsbereiche neu angelegt. Die Arbeiten beginnen am Montag, 20. Juli. Während der Bauzeit bleibt der Spielplatz aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt. Dafür bittet die Stadtverwaltung alle kleinen und großen Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis. Ende Oktober soll der neugestaltete Spielplatz wieder feierlich eröffnet werden.
Von alledem wusste ich bis Sonntag noch gar nichts:
"Im Stadtgebiet Braunschweigs erfassen viele verschiedene Sensoren (Öffnet in einem neuen Tab) Daten über z. B. die Wetterlage, den Wasserstand und das Verkehrsaufkommen (PKW, Fahrrad und Passanten). Diese ermittelten Datensätze werden in den städtischen Dashboards dargestellt und stehen dort für die weitere Nutzung für z. B. Forschungszwecke bereit. Die städtischen Dashboards unterteilen sich in das Smart City-Dashboard und in spezifische Themen-Dashboards."
Ab Montag, 13. Juli: Straßenbauarbeiten an der nördlichen Einmündung in die Elbestraße!
Die nördliche Einmündung der Saalestraße in die Elbestraße wird ausgebessert. Daher muss die Einmündung von Montag, 13. Juli, bis voraussichtlich 3. August für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung wird ausgeschildert und führt über die südliche Einmündung der Saalestraße in die Elbestraße.
So bleiben alle Grundstücke erreichbar. Fußgänger und Radfahrer, die auf der Elbestraße Richtung Innenstadt unterwegs sind, nutzen im Bereich der Baustelle die gegenüberliegende Straßenseite der Elbestraße. Von der Saalestraße in die Elbestraße oder umgekehrt gelangen sie über den nördlichen Gehweg der Saalestraße.
Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen wird geschlossen
'request Scenery 8 - CEMETERY' von OCL. Lizenz PD
Für die Bereiche Weststadt und das westliche Ringgebiet wird ein neuer Ortsteilfriedhof gebaut. Bis zur Umsetzung sei es ein langer Weg gewesen, sagte Oberbürgermeister Dr. Kornblum vor Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtteil beim heutigen Baustart. „Umso mehr freue ich mich, dass diese Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen für die Menschen im Westen der Stadt nun geschlossen werden kann.“ Die Verwaltung geht davon aus, dass auf dem neuen Friedhof Begräbnisse voraussichtlich ab Frühjahr 2027 werden stattfinden können.
In dem Einzugsgebiet der Weststadt mit rund 30.000 Einwohnern fehlt seit Jahrzehnten ein entsprechender Friedhof, auch um umliegende kleinere Ortsteilfriedhöfe zu entlasten und um Hinterbliebenen eine stadtteilnahe Friedhofsfläche anbieten zu können. Es gibt in Braunschweig bisher 16 Ortsteilfriedhöfe in städtischer Verwaltung. Geplant ist in der Weststadt jetzt eine Anlage mit einer Größe von rund 22.000 m², die auch eine Feierhalle in Modulbauweise mit Platz für 60 Personen und ein Nebengebäude umfassen soll. Insgesamt stehen für die Einrichtung des neuen Friedhofs zwei Millionen Euro zur Verfügung.
Sieht man von vereinzelten Erweiterungen bestehender Ortsteilfriedhöfe ab, so ist der Bau des Westfriedhofs der erste Neubau eines städtischen Friedhofs seit der Erschließung des neuen Teils des Stadtfriedhofs Anfang der 1970er Jahre in Braunschweig.
Alle gängigen Bestattungsarten werden angeboten. In einem ersten Schritt wird die grundlegende Infrastruktur geschaffen und eine Grundbepflanzung angelegt. Dazu zählen vor allem die Hauptwege, die Außeneinfriedung entlang der Grundstücksgrenze und der Bau u.a. der Feierhalle, des Nebengebäudes mit sogenanntem „Pastorenzimmer“, Lagerraum und einer behindertengerechten Toilette, sowie die Einrichtung von Wasserzapfstellen und eines Besucherparkplatz mit behindertengerechten Stellplätzen und Fahrradständern.
Etwa 120 Bäume werden gepflanzt, sowie 131 Solitärgehölze und 1.450 Sträucher.
Die zukünftigen Bestattungsflächen werden zunächst temporär als Bienennährflächen eingesät und entwickelt. Damit werden auch die ökologischen Potentiale der Fläche im Sinne der Biodiversität genutzt.
Also ich war nie so richtig wild auf einen Weststadtfriedhof. Wüsste eine Menge Dinge, die mir wichtiger wären. Nicht erwähnt wird, dass es auch viel Kritik am Bau des Friedhofes:
Zumindest nach derzeitigem Stand ist der Friedhof nicht so richtig gut erreichbar. Sonntags fährt die Buslinie 423 dort nicht ...
Und wenn die 423 fährt ist es immer noch fast ein halber Kilometer von der Bushaltestelle bis zum Friedhofseingang.
Die Friedhofsverwaltung der evangelisch-lutherischen Propstei erachtet die bestehenden Friedhofsflächen als ausreichend
Der Bürgerverein sah das anders, sammelte bei einer Aktion ein paar hundert Befürworter-Unterschriften.
<😏>Na immerhin gibt es "behindertengerechte Fahrradständer"</😏>
Neuregelung für den Parkplatz war mir bisher nicht aufgefallen, war allerdings mit dem Auto schon eine ganze Weile nicht mehr dort!
Und übersehen kann man die neue Regelung eigentlich kaum, hängt ja an jeder Laterne ein entsprechender Hinweis. Für mich ist die Zeitbeschränkung "1 Stunde" kein Problem, ich parke eher immer nur ein paar Minuten (Paket abgeben) bis vielleicht 20 Minuten.
Ich erinnere mich, dass bei den Überlegungen und Diskussionen zu Straße „Im Wasserkamp“ wird erneuert damals die Befürchtung geäußert wurde, Anwohner könnten während der Bauphase mit Vollsperrung der Straße eben den Parkplatz als Privatparkplatz missbrauchen. Ob es jetzt einen konkreten Anlass für die "Verschärfung" gibt oder das nur dem allgemeinen Trend folgt, auf solchen Einkaufs-Parkplätzen gegen Dauerparker vorzugehen, weiß ich nicht.