Die NB war ja zumindest mal ein durchaus wesentliches Informationsmedium hier in der Weststadt. Kaum jemand hat die BZ abonniert, so erfahren die Leute dann wenigstens über das Anzeigenblättchen, was so im Braunschweiger Raum läuft. Aber die Inhalte sind doch zunehmend "olle Kamellen": der Bericht "Baustart für den Westfriedhof" in der Ausgabe vom 18. Juli 2026 einen knappen Monat nach der entsprechenden Pressemitteilung der Stadt BS ist nun nicht so spannend. Bei vielen anderen Artikeln sieht es ähnlich aus.
Egal, ich sag' da mal Bescheid, dass die die Zeitungen einsammeln und bitte dafür sorgen, dass die Austeiler•innen nicht überall Müll fallen lassen.
Und dann kümmere ich mich mal um Briefkastenaufkleber-Aufklärungsarbeit 😏
Der Eingang war mit gekreuztem Flatterband gesperrt. Wegen Umzug? Oder wegen Müllablagerungen? rechts vom Eingang mittig auf dem Bauzaun hing ein roter mehrsprachiger A4-Hinweis: "das hier sit keine Müllhalde!" – oder so ähnlich. Ich fänd's etwas weltfremd! Wer da Müll loswerden will wird sich nicht von etwas Flatterband abhalten lassen. Entweder durchreißen oder den Müll einfach vor den Eingang stellen. Und wer etwas aussuchen oder brauchbare Dinge ablegen will ...
Am Samstag traf ich dort eine Besucherin – wir waren uns in unserer Ratlosigkeit einig! Und lästerten noch ein wenig über das Brutalismus-Monument in der Nähe!
Klärungsbedarf, ich hake mal nach!
Richtung Zukunft
Und noch was Lustiges!
Der Wegweiser (zum noch nicht existierenden) Friedhof an der Straße (Am Lehmanger) steht schon. Damit sich die Prominenz auf dem Weg zur Baustartzeremonie nicht verfährt? Kläre ich jetzt mal nicht!
Google-Ki-Bildersuche verortete diese moderne Betoninstallation in einem Park von Vysoké Mýto und sah in ihr ein funktionales Möbelstück als Skulptur im öffentlichen Raum. "Es handelt sich dabei um eine offene Struktur aus vertikalen Betonelementen, die Räume definiert. Eine Nutzung als Garderobe oder Ablage erscheint möglich. Und die minimalistische Gestaltung des Werks betont die industrielle Ästhetik von Stahl und insbesondere Beton."
Und ich hab' gedacht, das wär' der neue Gabenzaun.
Neuregelung für den Parkplatz war mir bisher nicht aufgefallen, war allerdings mit dem Auto schon eine ganze Weile nicht mehr dort!
Und übersehen kann man die neue Regelung eigentlich kaum, hängt ja an jeder Laterne ein entsprechender Hinweis. Für mich ist die Zeitbeschränkung "1 Stunde" kein Problem, ich parke eher immer nur ein paar Minuten (Paket abgeben) bis vielleicht 20 Minuten.
Ich erinnere mich, dass bei den Überlegungen und Diskussionen zu Straße „Im Wasserkamp“ wird erneuert damals die Befürchtung geäußert wurde, Anwohner könnten während der Bauphase mit Vollsperrung der Straße eben den Parkplatz als Privatparkplatz missbrauchen. Ob es jetzt einen konkreten Anlass für die "Verschärfung" gibt oder das nur dem allgemeinen Trend folgt, auf solchen Einkaufs-Parkplätzen gegen Dauerparker vorzugehen, weiß ich nicht.
Die meisten Informationen gibt es natürlich "aus erster Hand" auf der Projekt-Webseite www.rikschamobil-braunschweig.de! Hier nur ein paar Stichpunkte!
Neben "Spazierfahrten für hochbetagte Familienangehörige" gibt es noch viele andere tolle Einsatzmöglichkeiten für die Rikscha:
Rikscha-Picknick
Lebenspartner•in wegen einer Verletzung vorübergehend nicht "radfahrtauglich"? Na, dann wird die Einkaufs- und Picknickfahrt halt eben mit der Rikscha erledigt. Ein Beispiel hier!
Kind einer "eingefleischten Radfahrerfamilie" sollte natürlich mit dem Fahrrad zu den Feierlichkeiten fahren, aber die Festtagskleidung ...
Sicher noch etliche andere mehr!
Es stehen mehrere geschulte Fahrerinnen und Fahrer bereit, anders als bei "Radeln ohne Alter" liegt bei RikschaMobil aber der Fokus mehr auf Fahrten mit Angehörigen oder Freunden / Freundinnen als Rikschapiloten. Die Rikscha hat elektrische Antriebsunterstützung, die körperlichen Anforderungen sind also zu bewältigen. Und eine Einweisung für Neupiloten "gehört natürlich zum Service"!
Interessiert, als Fahrer, Familie, Passagier, ... ?