Seit heute Mittag 13:31 hört man wieder Böllerlärm im Hochspannungspark. Erstmals wieder so eine lange (knappe Minute?) Böllerknall-Serie! Wird jetzt wohl in den nächsten Wochen immer schlimmer und klingt nach Silvester erfahrungsgemäß nur langsam wieder ab.
Das Silvestergeböller ist ja schon schlimm genug. Eigentlich weiß ja jeder klar denkende Mensch, dass diese "Tradition" völlig unsinnig ist. Organisiertes Feuerwerk an wenigen Orten mit Verantwortlichen, die dafür sorgen, dass das alles mit Verstand abläuft – meinetwegen. Aber das unkontrollierte Silvesterfeuerwerk-Herumgeböller allüberall – dagegen! Das ist einfach unverantwortlicher Quatsch! Schon jetzt höre ich rings umher wieder erschrockene Hunde ängstlich jaulen. Und für die Wildtiere ist's natürlich noch schlimmer – Lärm, Feinstaub, sonstiger Schrecken! Die Stadt könnte mal konsequenter die rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen.
Beispielsweise ein Verbot reiner Knallkörper in dichtbesiedelten Gebieten (§ 24 Abs. 2 Nr. 2 1. SprengV). Und so! Aber in unserer City ... Da muss es dann mal reichen, dass der Dreck des böllernden Volk am nächsten morgen durch städtische Bedienstete (+ Dienstleister) weggeräumt wird. Womöglich gibt's noch ein Photo von T. K. mit Besen in der Hand für Instagram?!
Und noch schlimmer natürlich das Wochen-lange "Drumherumgeböller". Gelangweilte Eltern ziehen mit gelangweilten Kindern durch den Park und werfen gelangweilt Böller links und rechts ins Gebüsch. Eltern veranstalten bei Dunkelheit ein paar Wochen vor Silvester mit ihren kleinen Kindern ein Minifeuerwerk am Wegrand im Park. Die Stadtverwaltung könnte da ja mal was machen, so etwas konsequenter verfolgen. Und die Polizei! Auch, damit die Feuerwehr weniger eingreifen muss! Aber in ... ...
Die Petition der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin, mit dem Titel „Bundesweites Böllerverbot, Jetzt!“ mit 3.374.245 Unterstützern, – Leipziger Zeitung vom 30.10.2026
Basis: Pressemitteilung der Polizei Braunschweig vom 30.09.2026, 10.45 Uhr
Unbekannte entzünden Feuer am Aussichtsturm im Löwenlabyrinth
Eine Spaziergängerin reagierte schnell. Dennoch ist der Turm derzeit gesperrt.
Am Mittwochvormittag wurde ein Querbalken des Aussichtsturmes im Löwenlabyrinth am Madamenweg durch bislang unbekannte Täter in Brand gesetzt.
Eine 33-jährige Spaziergängerin bemerkte den Brand und verständigte die Feuerwehr sowie die Polizei. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelang es ihr, das Feuer mit Wasser aus ihrer Trinkflasche selbstständig zu löschen.
Vor Ort stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der Querbalkon mutwillig in Brand gesteckt worden war. Sie sicherten Spuren und nahmen den Tatort auf.
Der Aussichtsturm wurde zunächst durch die Feuerwehr vorsorglich abgesperrt. Es muss zunächst geprüft werden, ob durch den Brand die Statik des Turmes beeinträchtigt wurde.
Die Polizei ermittelt wegen einer Sachbeschädigung durch Feuer und sucht nach Zeugen, die zum Tatzeitpunkt Beobachtungen am Madamenweg gemacht haben. Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Süd unter 0531-476 3515.
Rückfragen bitte an:
Polizei Braunschweig
PI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit
Die NB war ja zumindest mal ein durchaus wesentliches Informationsmedium hier in der Weststadt. Kaum jemand hat die BZ abonniert, so erfahren die Leute dann wenigstens über das Anzeigenblättchen, was so im Braunschweiger Raum läuft. Aber die Inhalte sind doch zunehmend "olle Kamellen": der Bericht "Baustart für den Westfriedhof" in der Ausgabe vom 18. Juli 2026 einen knappen Monat nach der entsprechenden Pressemitteilung der Stadt BS ist nun nicht so spannend. Bei vielen anderen Artikeln sieht es ähnlich aus.
Egal, ich sag' da mal Bescheid, dass die die Zeitungen einsammeln und bitte dafür sorgen, dass die Austeiler•innen nicht überall Müll fallen lassen.
Und dann kümmere ich mich mal um Briefkastenaufkleber-Aufklärungsarbeit 😏
War schon am 26.04. mit dem Fahrrad unterwegs, unter anderem auch im Queckenberg-Wäldchen. Kam auch durch den Queckenberg, ich wollte nachschauen, ob Martinas Lieblings-Mirabellenbäume noch stehen oder den Parkour-Bauarbeiten zum Opfer gefallen waren. Schwer zu sagen, aber da stehen jedenfalls noch Mirabellen- und ähnliche Bäume!
Und da kam mir die Idee, mal nachzuschauen, wie weit die Parkour-Bauarbeiten sind. Baustelle war zwar mit Bauzaun abgesperrt, aber nur an den Wegen, nicht an den Trampelpfaden. So kam ich ganz legal da 'rein. Und sah:
Stonehenge oder was?
Hier hinter der Waldorfschule ...
... sieht's dann wieder neuzeitlicher aus.
Den kenn' ich schon!
Habe später noch nachgeschaut, ob der Müll hinter Hausnummer 28 - 50 noch komplett da ist – das Ergebnis entsprach den Erwartungen 😢
Dürfte eher noch was dazu gekommen sein.
Lesestoff zur Parkouranlage
BZ: Braunschweiger Viertel soll mit Parkour statt Wildwuchs glänzen (17.08.2025, Bezahlschranke)
Beschlussvorlage 25-26164 – Fördergebiet "Soziale Stadt - Donauviertel": Erschließung und
Attraktivierung des Wäldchens zwischen Ludwig-Winter-Straße und Am Queckenberg durch Angebote des Freizeitsportes (11.08.2025)
Am Zaun an Hausnummern 28 entlang: viel Kleinmüll. Fleischsalatdöschen, Plastikspielzeug, Zigarettenschachteln, ..., sehr wahrscheinlich direkt von den Anwohnern über den Zaun geworfen. Aber auch mal was großes (Treppengeländer vor einiger Zeit ...), Sperrmüllteile!
Im Bereich entlang Hausnummern 28 ... 50 kann wohl für viele Müll-Funde auch Mülltourismus nicht ausgeschlossen werden.
Und die eingerissenen Maschendrahtzäune stammen jedenfalls sicherlich nicht von aus dem Wald geflohenen Elchen 😏 Hatte Anfang 2024 Wiederaufbau schon mal darauf hingewiesen, ist aber anscheinend im Sande verlaufen.
So geht das nicht weiter! Bisher sind wir über Symptomdoktorei nicht hinausgekommen! Ich nehme nun Kontakt zu Stadtgrün und QM "Soziale Stadt Donauviertel" (bereits geschehen) und Wohnbaus auf, um da mal energisch gemeinsam etwas voran zu bringen. Sicher ein sehr sehr dickes Brett, das es da zu bohren gilt, aber wenn man es gar nicht erst versucht hat man ja schon gleich verloren!