Die Stadt Braunschweig ist wieder mit dabei. Unter anderem an folgenden Gebäuden und Objekten wird das Licht vorübergehend ausgeschaltet: Schloss-Quadriga, Reiterstandbilder vor dem Schloss, Burg Dankwarderode, Braunschweiger Dom, Katharinenkirche, Alte Waage/Andreaskirche, Ägidienkirche, Salve Hospes, IHK/Gewandhaus, Gauss-Denkmal, Wasserturm am Giersberg, Touristinfo Kleine Burg.
Anna Katharina Hanusch, Dezernentin für Umwelt, Stadtgrün und Hochbau, wirbt bei den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern dafür, sich zu beteiligen: „Die Earth Hour zeigt, wie Menschen gemeinsam und friedlich auf der ganzen Welt für den Erhalt des Planeten kämpfen. Jede und Jeder kann sich mit dem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden beteiligen.“
Der WWF ruft in diesem Jahr zum 20. Mal zur Earth Hour auf. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. In den vergangenen Jahren haben sich tausende Städte in 192 Ländern beteiligt. Allein in Deutschland nahmen 2025 560 Städte und Gemeinden teil.
Wir haben letztes Jahr mitgemacht. Na gut, ferngesehen – bei Kerzenschein.In der Nachbarschaft bemerkte ich keine auffällige "Verdunklung"! Wäre schön, wenn viele Weststädter mitmachen würden. Klar, die Energieeinsparung ist vernachlässigbar. Aber sich die Notwendigkeit zum Energiesparen so mal ins Gedächtnis zu rufen finde ich wichtig.
Samstag war ich noch mal 1½ h sammeln auf "meinen" Verkehrsinseln. War etwas arg spät in die Puschen gekommen, habe nicht ganz mein Pensum geschafft, wollte dann auch nach Hause, Martina abholen, zum NbZ Belohnungssüppchen genießen. Beim aufgesammelten Müll: Lachgas-Druckbehälter! Ich muss zugeben, ich vergaß, das als Sondermüll zu werten und abzugeben. Hatte das vor einiger Zeit schon mal, nicht ganz unaufwendig! Frankfurter Straße nahm ALBA die Dinger damals jedenfalls nicht an, ich musste nach Watenbüttel fahren ...
Auf der Heimfaht vom Donauknoten zur Lechstraße 58 und von dort durch den Hochspannungspark zum NbZ sah ich nicht einen einzigen Stadtputzsack am Straßenrand stehen. Also eine Massenbewegung scheint mir hier im Viertel der Stadtputz nicht zu sein. Mir begegnete an den Sammeltagen auch nur 1 weiterer Sammler am Samstag Mittag (und der dann auch wieder im NbZ). Gut, die Sammelgebiete werden ja extra abgegrenzt vergeben, damit jeder "sein Revier" hat und viel Sammelgebiet abgedeckt wird, aber ich fuhr ja auch durch andere potentielle Sammelgebiete als "mein gebuchtes Terrain"! Sah heute am Sonntag dann auch noch an vielen altbekannten Müll-Hotspots den üblichen Müll liegen – da war niemand sammeln!
Am NbZ dann eher wenig Sammler•innen, Abfallsammelhaufen durchaus eindrucksvoll, aber dementsprechend dann doch deutlich kleiner als der an der OGS Altmühlstraße.
Der Oberbürgermeister kam auch noch, brachte Würstchen, Obst, Schokolade, ...
Und rief zu einem Photo mit ihm am Abfallsammelhaufen. Martina und ich folgten dem Ruf (so ziemlich als einzige) nicht. Auch, weil uns die Suppe wichtiger war als auf einem Photo zu erscheinen. Aber hauptsächlich als politisches Statement. Wir sind mit der Arbeit des OB sehr unzufrieden!
Aber auch was erfreuliches noch dort. Eine frühere Mitsammlerin sprach mich an. Sie war eine Weile mehr in anderen Stadtteilen unterwegs, möchte sich nun wieder mehr hier in ihrer Heimat, der Weststadt, betätigen. Wir wollen eine lose Gruppe bilden, die sich in wechselnder Zusammensetzung immer wider trifft. Um Müll zu sammeln, aber auch (ich: hauptsächlich!) um das Übel an der Wurzel zu packen und die Sammelei langfristig hoffentlich überflüssig zu machen.
Ich werde die Tage dafür eine Organisations-Basis schaffen.
Na und heute früh im Hochspannungspark:
Manno! War da auf der Bank eine wilde Stadtputz-Abschlussfeier 😏?
Das war ein Projekt zur Anwohner- und Nachbarschaftsaktivierung. Ist nicht viel bei herausgekommen.
Ich räume immer mal ein wenig auf, beerdige Karteileichen, ... Jetzt gerade lösche ich einige E-Mail-Verteiler, die mal für Teilprojekte und Ähnliches angelegt wurden: