Flurbereinigung im Braunschweiger Land
Sonntag, Mai 10, 2026 at Mai 10, 2026
Die Angelegenheit mit dem Gedenkstein ließ mir keine Ruhe, und so bin ich da heute noch mal hin geradelt, um den Gedenkstein zu suchen. Kein Wunder, dass der mir bisher nicht aufgefallen war, obwohl ich da schon öfters entlang gekommen bin. Steht auf einer eingezäunten Weide, sieht erst mal gar nicht wie ein Gedenkstein aus. Keine Sitzbank, keine weithin sichtbare Inschrift. Nur der seltsame Abfalleimer als Indiz, dass die Stelle womöglich mal zugänglich war. Meine Neugier wuchs. Auf meine beiden Bärenkumpels ist da Verlass, für ein Abenteuer sind die immer zum haben. Und so warfen sie sich mit dem Rucksack todesmutig auf den untersten Draht des Elektrozauns, so dass ich da gefahrlos "einsteigen" konnte.
Am Gedenkstein nichts unerwartetes. Dass da eine Platte – wahrscheinlich mit Gedenk-Inschrift – fehlt hatte ich bereits vom Weg aus gesehen!
Weitere Recherche zu den Hintergründen führte mich auf Wikipedia zum Beitrag Westpark (Braunschweig) mit dem Photo des Gedenksteins noch mit Gedenkinschrift.
Ich frage mal den Urheber des Photos, ob der auch noch ein Photo nur von der Inschrift hat. Und die Heimatpfleger!
Weiteres gab es da nicht zu entdecken, also radelte ich weiter – mit ein paar kleinen Abstechern (zu den weiteren Abenteuern in Kürze mehr auf rrbd57.de/RainerSeiner26/) nach Hause zum Mittagessen!
Lesestoff
- Braunschweigische Rechtsgeschichte Von 1235 (Herzogtum Braunschweig-Lüneburg) über 1269-1807 (Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel) bis 1918 (Herzogtum Braunschweig): 3.1. – Bauernbefreiung und Flurbereinigung ab 1834




