Feed on
Posts

Der Bau des neuen Westfriedhofs beginnt

Pressemitteilung der Stadt Braunschweig vom 25.06.2026

  • Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen wird geschlossen
request-Scenery-8-CEMETERY-2015081008_OCL_PD.svg
'request Scenery 8 - CEMETERY' von OCL. Lizenz PD

Für die Bereiche Weststadt und das westliche Ringgebiet wird ein neuer Ortsteilfriedhof gebaut. Bis zur Umsetzung sei es ein langer Weg gewesen, sagte Oberbürgermeister Dr. Kornblum vor Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtteil beim heutigen Baustart. „Umso mehr freue ich mich, dass diese Lücke bei der Versorgung mit Friedhofsflächen für die Menschen im Westen der Stadt nun geschlossen werden kann.“ Die Verwaltung geht davon aus, dass auf dem neuen Friedhof Begräbnisse voraussichtlich ab Frühjahr 2027 werden stattfinden können.

In dem Einzugsgebiet der Weststadt mit rund 30.000 Einwohnern fehlt seit Jahrzehnten ein entsprechender Friedhof, auch um umliegende kleinere Ortsteilfriedhöfe zu entlasten und um Hinterbliebenen eine stadtteilnahe Friedhofsfläche anbieten zu können. Es gibt in Braunschweig bisher 16 Ortsteilfriedhöfe in städtischer Verwaltung. Geplant ist in der Weststadt jetzt eine Anlage mit einer Größe von rund 22.000 m², die auch eine Feierhalle in Modulbauweise mit Platz für 60 Personen und ein Nebengebäude umfassen soll. Insgesamt stehen für die Einrichtung des neuen Friedhofs zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Sieht man von vereinzelten Erweiterungen bestehender Ortsteilfriedhöfe ab, so ist der Bau des Westfriedhofs der erste Neubau eines städtischen Friedhofs seit der Erschließung des neuen Teils des Stadtfriedhofs Anfang der 1970er Jahre in Braunschweig.

Alle gängigen Bestattungsarten werden angeboten. In einem ersten Schritt wird die grundlegende Infrastruktur geschaffen und eine Grundbepflanzung angelegt. Dazu zählen vor allem die Hauptwege, die Außeneinfriedung entlang der Grundstücksgrenze und der Bau u.a. der Feierhalle, des Nebengebäudes mit sogenanntem „Pastorenzimmer“, Lagerraum und einer behindertengerechten Toilette, sowie die Einrichtung von Wasserzapfstellen und eines Besucherparkplatz mit behindertengerechten Stellplätzen und Fahrradständern.

Etwa 120 Bäume werden gepflanzt, sowie 131 Solitärgehölze und 1.450 Sträucher.

Die zukünftigen Bestattungsflächen werden zunächst temporär als Bienennährflächen eingesät und entwickelt. Damit werden auch die ökologischen Potentiale der Fläche im Sinne der Biodiversität genutzt.


Wer mag kann ja mal die 29seitige "163. Änderung des Flächennutzungsplanes – Friedhof Weststadt" lesen


Also ich war nie so richtig wild auf einen Weststadtfriedhof. Wüsste eine Menge Dinge, die mir wichtiger wären. Nicht erwähnt wird, dass es auch viel Kritik am Bau des Friedhofes:

  • Zumindest nach derzeitigem Stand ist der Friedhof nicht so richtig gut erreichbar. Sonntags fährt die Buslinie 423 dort nicht ...
  • Die Friedhofsverwaltung der evangelisch-lutherischen Propstei erachtet die bestehenden Friedhofsflächen als ausreichend
  • Der Bürgerverein sah das anders, sammelte bei einer Aktion ein paar hundert Befürworter-Unterschriften.

<😏>Na immerhin gibt es "behindertengerechte Fahrradständer"</😏>

Neue(?) Parkordnung auf dem Donauknotenparkplatz

Bei DM, Lidl, Beese, ...

260625_9256i6p_neueparkordnung_donauknoten.webp
Parkscheibenhinweise

Neuregelung für den Parkplatz war mir bisher nicht aufgefallen, war allerdings mit dem Auto schon eine ganze Weile nicht mehr dort!

Und übersehen kann man die neue Regelung eigentlich kaum, hängt ja an jeder Laterne ein entsprechender Hinweis. Für mich ist die Zeitbeschränkung "1 Stunde" kein Problem, ich parke eher immer nur ein paar Minuten (Paket abgeben) bis vielleicht 20 Minuten.

Ich erinnere mich, dass bei den Überlegungen und Diskussionen zu Straße „Im Wasserkamp“ wird erneuert damals die Befürchtung geäußert wurde, Anwohner könnten während der Bauphase mit Vollsperrung der Straße eben den Parkplatz als Privatparkplatz missbrauchen. Ob es jetzt einen konkreten Anlass für die "Verschärfung" gibt oder das nur dem allgemeinen Trend folgt, auf solchen Einkaufs-Parkplätzen gegen Dauerparker vorzugehen, weiß ich nicht.


Rikscha-Fahren für Weststädter

Das geht!

Mit der Rikscha aus der Büchnerstraße!

rikschamobilkartes1.webp
Info-Flyer

Die meisten Informationen gibt es natürlich "aus erster Hand" auf der Projekt-Webseite www.rikschamobil-braunschweig.de! Hier nur ein paar Stichpunkte!

Neben "Spazierfahrten für hochbetagte Familienangehörige" gibt es noch viele andere tolle Einsatzmöglichkeiten für die Rikscha:

  • 250429_3210i6_picknickbank_rikschafahrt_westpark_derinformationspfeiler.jpg
    Rikscha-Picknick
    Lebenspartner•in wegen einer Verletzung vorübergehend nicht "radfahrtauglich"? Na, dann wird die Einkaufs- und Picknickfahrt halt eben mit der Rikscha erledigt. Ein Beispiel hier!
  • Kind einer "eingefleischten Radfahrerfamilie" sollte natürlich mit dem Fahrrad zu den Feierlichkeiten fahren, aber die Festtagskleidung ...
  • Sicher noch etliche andere mehr!

Es stehen mehrere geschulte Fahrerinnen und Fahrer bereit, anders als bei "Radeln ohne Alter" liegt bei RikschaMobil aber der Fokus mehr auf Fahrten mit Angehörigen oder Freunden / Freundinnen als Rikschapiloten. Die Rikscha hat elektrische Antriebsunterstützung, die körperlichen Anforderungen sind also zu bewältigen. Und eine Einweisung für Neupiloten "gehört natürlich zum Service"!

Interessiert, als Fahrer, Familie, Passagier, ... ?

Kontakt:

Allgemeine Fragen Fragen zu "Einsätzen" in der Weststadt
Wilfried Bassen
Rainer Bielefeld
Büchnerstr. 5
Lechstraße 58
38118 Braunschweig
38120 Braunschweig
📧: info@rikschamobil-braunschweig.de
📧: weststadtbs@bielefeldundbuss.de
📱 +4915772067182
📞 053170756451
🌐: https://rikschamobil-braunschweig.de/
XMPP 💬: rbd@jabb3r.de 🆕 (KEINE E-Mail-Adresse!)


rikschamobilkartes2.webp
Info-Flyer


Schwein-CC0.gif
Erstellt von Marie Orban für die Weststadt-Aktivkasse, Lizenz: PD

Pressemitteilung der Stadt BS vom 17.06.2026

Die Stadt Braunschweig erhält in diesem Jahr knapp 1,6 Millionen Euro vom Bund und Land Niedersachsen für die laufenden Städtebaufördergebiete „Bahnstadt“ und „Donauviertel“. Das hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen bekannt gegeben.

„Das bedeutet eine große Unterstützung für die Weiterentwicklung und Verschönerung der Stadtteile“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Viel Rückenwind für diese wichtigen Großprojekte der Stadtentwicklung.“

Das 82 Hektar große Fördergebiet „Bahnstadt – Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erhält im Jahr 2026 Fördermittel in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro. Zusammen mit dem städtischen Eigenanteil stehen somit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro in 2026 zur Verfügung. Ziel der Förderung ist die Neustrukturierung bislang untergenutzter Flächen durch eine innovative Mischung verschiedener Nutzungen, die Schaffung attraktiver Grün- und Freiräume sowie die Entwicklung zukunftsorientierter Mobilitätsangebote.

Auf diese Weise sollen drohende Funktionsverluste in Stadtquartieren verhindert und bestehende Defizite nachhaltig behoben werden. Mit Einsatz bisheriger Fördermittel konnten bereits die Sanierungen der Tannenberg-, Tilsit- und Masurenstraße finanziert werden. Ebenso flossen Fördermittel in den Abbruch eines Schießstandes an der Ackerstraße. Der Wettbewerb „Urbanes Quartier am Hauptgüterbahnhof“ brachte dank des Einsatzes von Städtebaufördermitteln spannende Ideen für das zukünftige Stadtquartier in der Bahnstadt. In naher Zukunft wird zudem der Neubau eines Spielplatzes im Bebelhof abgeschlossen sein und der Wettbewerb für die Hauptbahnhof-Südseite ausgelobt werden. Auch das Schwammstadtkonzept für die Bahnstadt befindet sich in finaler Erarbeitung. Im Bereich Bebelhof laufen die planungsrechtlichen Vorbereitungen für den Bebauungsplan Schefflerstraße Süd. Zudem soll die Planung für den Brückenschlag Süd, den Lückenschluss des Ringgleises, gestartet werden.

Im Fördergebiet „Soziale Stadt - Donauviertel“, das 2016 in die Städtebauförderung aufgenommen wurde, sind Fördermittel in Höhe von 500.000 Euro bewilligt worden. In Kombination mit den Eigenmitteln der Stadt stehen insgesamt 750.000 Euro in 2026 bereit. Im Donauviertel konnten bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner umgesetzt werden. Zuletzt wurde die Freifläche unter der Hochspannungsleitung, der Hochspannungspark, fertiggestellt und am Tag der Städtebauförderung mit einem großen Fest offiziell eröffnet.

Eine Parcour-Anlage mit Hindernissen und Kletterfelsen wird zudem am 24. Juni im Wäldchen zwischen der Ludwig-Winter-Straße und dem Queckenberg eröffnet. Neben der Parcour-Aanlage wurde auch der ehemalige Trampelpfad befestigt, so dass die Anwohnerinnen und Anwohner ihn nun barrierefrei und sicher nutzen können.

Das ist noch nicht alles: Im Donauviertel sind bereitsweitere Projekte in der Vorbereitung. In diesem Jahr sind unter anderem die Erneuerung und Erweiterung des Spielplatzes Möhlkamp sowie die Sanierung der Straße An den Gärtnerhöfen vorgesehen. Darüber hinaus entwickeln derzeit vier Planungsbüros städtebauliche Ideenskizzen, wie das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Zobel im Lehmanger 14 neugestaltet werden kann.

Die Fördermittel kommen somit direkt den Bürgerinnen und Bürgern zugute und führen zu spürbaren Verbesserungen in ihrem Wohn- und Lebensumfeld.

Für das Sanierungsgebiet „Soziale Stadt – Westliches Ringgebiet“ wurden keine Fördermittel mehr beantragt, da die maximale Höhe der Städtebaufördermittel bereits vom Land bewilligt wurde. Das Sanierungsverfahren mit der Umsetzung der investiven Maßnahmen endet am 30. Juni 2027. Aktuell befinden sich noch neun Maßnahmen in der Planung oder Umsetzung, unter anderem der Johannes-Selenka-Platz, das neue Mütterzentrum am Westbahnhof, der Wasserlehrpfad am Jödebrunnen sowie die Straßenumgestaltungen Kreuzstraße West/Schüßlerstraße und der Westteil der Ekbertstraße. Insgesamt wurden bzw. werden seit der Aufnahme im Jahr 2001 rund 80 öffentliche Maßnahmen umgesetzt. Die Schlussabrechnung der Gesamtmaßnahme muss bis zum 31. Dezember 2027 bei der NBank vorliegen. Die formelle Aufhebung des aktuell verbliebenen Sanierungsgebietes ist für Ende 2027 / Anfang 2028 geplant.